Archiv der Kategorie: Edgar Allan Poes Phantastische Bibliothek

Romanpreis „Dark Star“ für BLITZ-Verleger Jörg Kaegelmann

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Nach seiner Auszeichnung mit dem „Deutschen Fantasy-Preis“ wurde BLITZ-Verlagschef Jörg Kaegelmann nun am 7. November 2015 für seine Verdienste um das Medium „Roman“ und sein Lebenswerk auf der 78. INTERCOMIC-Messe in Köln auch der Romanpreis „Dark Star 2015“ verliehen.

Der „Dark Star“ wird vom HRW-Fanclub in Zusammenarbeit mit dem Verlag Romantruhe und dem Astro-Service www.Sternpate.de vergeben. Die Laudatio hielt SF-Autor Achim Mehnert, im Anschluss daran fand zu Ehren des Preisträgers eine Sterntaufe auf den Namen „Kaegelmann 2015“ statt.

Der Anlass, 20  Jahre hingebungsvolle Tätigkeit im Dienst der deutschen Phantastik, dazu weitestgehend auch noch als Ein-Mann-Unternehmen unter dem Banner des BLITZ-Verlages ( s. a. www.blitz-verlag.de), ist wahrlich aller Ehren wert.  

Im Jahr 1995 gründete Jörg Kaegelmann den BLITZ-Verlag, irgendwo in einem verschlafenen Ort zwischen Siegerland und dem Westerwald. Damals war der gelernte Drucker der deutschen Science Fiction- und Phantastik-Szene schon seit vielen Jahren verbunden. Er war nicht nur begeisterter Leser, sondern druckte bereits seit Anfang der Siebziger Jahre Bücher für die bundesdeutsche Szene. Zum Beispiel Andromeda, Exodus, SF-Nachrichten und vieles mehr. Der Schritt, sich mit einem kleinen Phantastik-Verlag selbständig zu machen, war also schon fast ein zwangsläufiger.

So ging es bei der Verlagsgründung ursprünglich um die Publikation deutschsprachiger Phantastik. Kultserien wie z. B. Raumschiff Promet und Larry Brent wurden nicht nur wieder aufgelegt, sondern zudem mit neuen Geschichten fortgesetzt. Dazu gesellten sich phantastische Reihen wie Necroscope, Lovecrafts Bibliothek des Schreckens, Meisterwerke der dunklen Phantastik, Edgar Allan Poes Phantastische Bibliothek oder Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik.

Längst ist der BLITZ-Verlag jedoch auch in anderen Bereichen zu Hause. Neue Abenteuer von Sherlock Holmes haben ebenso ihre Fans, wie die Leser bedient werden mit Western (Arizona Legenden), Spionage-Thrillern (Snake) und Pater Brown. Nicht zu vergessen vor allem die Kult-Klassiker Der Butler und Die Schwarze Fledermaus. Ganz aktuell sind Karl Mays Kara ben Nemsi, Jules Vernes Kapitän Nemo und Edgar Wallace.

Auch folgt der Verleger den Zeichen der Zeit. Startete der BLITZ-Verlag einst mit Print-Versionen, hat sich das Angebot seit einer Weile ausgeweitet. Hörbücher gehören mittlerweile ebenso zum Standardprogramm wie Hörspiele und eBooks.

Die oben genannten Serien und Reihen bilden aber nur einen Teil des Verlagsprogramms. Es ist viel zu umfangreich, um an dieser Stelle auf sämtliche Publikationen einzugehen.

Wer sich dafür interessiert, sollte einmal auf die Verlagsseite schauen: www.blitz-verlag.de

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Autorenporträt (4): Markus K. Korb

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Markus K. Korb wurde 1971 in Werneck bei Schweinfurt (Unterfranken/Bayern) geboren. Er veröffentlichte seine Erzählungen zunächst in zahlreichen Literaturmagazinen und Anthologien. Im Jahr 2002 betätigte er sich als Herausgeber der Anthologie „Jenseits des Hauses Usher“ (Blitz-Verlag), wo er Storybeiträge zusammentrug, geschrieben von deutschen Autoren als Hommage an Edgar Allan Poe.

Von 2003 – 2006 war er als Redakteur der Buchreihe „Edgar Allan Poes Phantastische Bibliothek“ (Blitz-Verlag) u.a. für die Textauswahl zuständig.

Sein erstes eigenständiges Buch erschien im Jahr 2003. Es ist die Konzeptanthologie „GRAUSAME STAEDTE“ (Blitz-Verlag). In zwei Zyklen vereinen sich Kurzgeschichten zu einem Gewebe aus unheimlichen Städtebildern (Venedig und Berlin), welche durch die Jahrhunderte bis in archaische Zeiten hinabreichen. Mehr dazu unter: www.blitz-verlag.de

Im Mai 2005 erschien im Eldur-Verlag (www.eldur-verlag.de) die Kurzgeschichten-Sammlung mit dem Titel „NACHTS…“.

Dem folgte im April 2006 das Buch „INSEL DES TODES“ im Verlag Eloy Edictions. Es enthält elf Gespenstergeschichten, darunter zwei längere Novellen. Mehr dazu unter: www.eloyed.com

Bei der Fantasy-Heftreihe „Saramee“ ist Markus K. Korb mit drei Beiträgen beteiligt. Von ihm stammt der Auftaktroman „Der vergessene Friedhof“, dazu gemeinsam mit Martin Hoyer „Die Ankunft“, sowie als Einzelroman „Kronns Rache“.

Im Mai 2007 erschien mit „WASSERSCHEU“ im Atlantis-Verlag eine Sammlung, in welcher Sommer-Horror-Storys präsentiert werden. www.atlantis-verlag.de

Diesem zog ein Episodenroman in Zusammenarbeit mit Tobias Bachmann nach, sein Titel: „Das Arkham-Sanatorium“ (Oktober 2007; Atlantis-Verlag).

Anfang 2008 folgte die Veröffentlichung der Konzeptanthologie: „Grausame Staedte 2“ im Blitz-Verlag.

Im Herbst 2009 erschien mit „Die Ernten des Schreckens“ ein Storyband, der Geschichten aus dem Umfeld des Krieges beinhaltet, gesehen mit den Augen eines Phantasten.

Nach einer Arbeitsphase von zwei Jahren erschien im Oktober 2012 die Hommage an die „Horror“-Comics der siebziger Jahre mit dem Titel „SCHOCK!“ in Zusammenarbeit mit dem Comic-Künstler Christian Krank.

Im April 2014 erblickte der Storyband „Der Struwwelpeter-Code“ (Blitz-Verlag) das Licht der Öffentlichkeit.

Ein weiterer Band mit Kurzgeschichten erschien im April 2015. Er trägt den Titel „Amerikkan Gotik“ (Luzifer-Verlag) und beschäftigt sich mit der dunklen Seite des amerikanischen Traums. Mehr Infos unter: www.luzifer-verlag.de

Preise:

Für die Erzählung „Der Schlafgänger“ (aus: „GRAUSAME STAEDTE“) erhielt Markus K. Korb den DEUTSCHEN PHANTASTIK PREIS 2004 in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“.

Die Erzählung „Joanna“ erhielt den Ersten Preis des Marburg-Awards 2004. Sie ist in der Sammlung „Nachts…“ (Eldur Verlag) enthalten.

„Grausame Städte 2“ erzielte den dritten Platz beim Vincent-Preis 2008 in der Kategorie „Beste deutschsprachige Anthologie“.

Markus K. Korb wurde der dritte Platz beim Vincent-Preis 2008 in der Kategorie „Bester Autor deutschsprachig“ zuerkannt.

„Der Nachzehrer“ erhielt den ersten Platz beim Vincent-Preis 2008 in der Kategorie „Beste Horror Kurzgeschichte deutschsprachig“. Die Geschichte ist in der Sammlung „Grausame Städte 2“ (Blitz-Verlag) enthalten.

„Ernten des Schreckens“ erlangte den zweiten Platz beim Vincent-Preis 2009 in der Sparte „Beste deutschsprachige Storysammlung“.

Im Jahr 2013 erhielt „SCHOCK!“ den ersten Platz beim Vincent-Preis in der Kategorie „Beste deutschsprachige Anthologie/Kurzgeschichtensammlung/Magazin“ und den zweiten Platz in der Kategorie „Sonderpreis für das schönste Buch 2012“.

Die Kurzgeschichte „C-M-B“ aus obigem Werk erhielt im selben Jahr den ersten Platz beim Vincent-Preis in der Sparte „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte“.

Für „Der Struwwelpeter-Code“ wurde Markus K. Korb der erste Platz im Bereich „Beste Kurzgeschichte 2014“ beim Vincent-Preis zuerkannt. Der Band „Der Struwwelpeter-Code“ erhielt den dritten Platz im Bereich „Kurzgeschichtensammlung/Anthologie/Magazin“, ebenfalls beim Vincent-Preis.

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