Archiv der Kategorie: Snake – Der härteste Agent des Global Diplomatic Bureau

Der neue SNAKE: „Hexenkessel Ukraine!“

Snake

Im Februar 2016 erscheint Band 2 der brandaktuellen Agenten-Thriller-Reihe SNAKE – DER HÄRTESTE AGENT DES GLOBAL DIPLOMATIC BUREAU

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Wer initiierte die Aufstände auf dem Maidan in Kiew wirklich? Wer ist für den Abschuss von Flug MH 17 in der Ostukraine verantwortlich? Welche Rolle spielen westliche und russische Geheimdienste im Hexenkessel Ukraine? SNAKE, der beste Agent des Global Diplomatic Bureau, wird beauftrat, Lichts ins Dunkel zu bringen. Kein einfacher Weg, denn hinter jeder Ecke lauert der Tod!

LESEPROBE:

  1. Kapitel

 

  1. Februar 2014, Kiew, Ukraine.

Es war ein Schlachtfeld. Mitten im Zentrum der Stadt. Hoch loderten die Flammen in einen eisgrauen, gleichgültigen Himmel hinauf, der nicht einmal weinte. Barrikaden aus alten, verrosteten Ladas, Wohnungstüren, Möbelstücken, Einkaufswagen und Autoreifen brannten neben Eisblöcken und rußgeschwärzten Gebäuden. Über den Majdan Nesaleschnosti, den Platz der Unabhängigkeit, zogen dicke, schwarze, in Augen und Lungen beißende und stechende Rauchschwaden wie der Odem der Hölle. Genau da, wo noch vor wenigen Wochen Menschen lachend, singend und tanzend auf provisorischen Bühnen mehr Freiheit gefordert hatten, wo Sprechchöre zum Ruhm der Ukraine und für Frieden aufgeklungen waren, erstickte der Majdan geradezu in Qualm, Schutt und Asche. Doch statt Eintracht und Frieden folgten Zwietracht, Spaltung, Gewalt und Tod. Über Lautsprecher, die auf der zentralen Majdanbühne installiert waren, brüllten die Anführer der Revolution taktische Anweisungen zu den Demonstranten hinunter. Stachelten sie mit pathetischen Sprüchen und politischen Lügen gegen die Staatsmacht auf, die ihrer Meinung nach aus dem Land vertrieben werden musste.

Vermummte Aktivisten in Anoraks und Turnschuhen, einige von ihnen mit Gasmasken, schleuderten den aufmarschierten Polizeikräften Molotowcocktails entgegen. Dabei setzte sich manch einer von ihnen, der den Umgang mit den hochgefährlichen Brandflaschen unterschätzte, selbst in Brand, wälzte sich schreiend auf dem schneebedeckten Boden, bis Hilfe kam. Die Gesichter der Unmaskierten waren mit Asche, Schweiß und Blut verschmiert. Insignien der Revolution.

Es war wie im Krieg. Und tatsächlich war es auch ein solcher.

Ein Bürgerkrieg.

Binnen kürzester Zeit war die ukrainische Hauptstadt zu einem Schauplatz eines nahezu apokalyptischen Weltuntergangsszenarios geworden.

Das alles dachte Michail Petrow, Leutnant der berüchtigten, regierungstreuen Berkut-Sonderpolizei, die direkt dem Innenministerium unterstellt war. Die Berkut wurde für bewaffnete Spezialoperationen eingesetzt, wie jetzt bei der Bekämpfung der Majdan-Aufstände.

Es war noch nicht einmal sechs Uhr an diesem frühen Morgen. Schulter an Schulter stand Petrow in seiner wattierten blaugrauen Tarnfleckuniform mit dem Berkut-Emblem, einem Steinadler, zusammen mit seinen Kollegen hinter dem metallblanken Schutzschild auf dem Majdan. Kiews zentraler Ort wurde durch den Chreschtschatyk, der mehrspurigen Hauptverkehrsstraße, in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt. Er war verbunden mit einem unterirdischen Einkaufszentrum und der Unterführung einer Metrostation.

Die Nordseite des Majdans, von der fünf große Straßen abgingen, wurde von sieben Gebäuden im Stil des sozialistischen Klassizismus umrahmt. Erzengel Michael, der Schutzpatron der Stadt, der am Ljadski-Tor in Form einer Bronzestatue wachte, schien schon seit geraumer Zeit die Augen vor der ausufernden Gewalt zu verschließen. Im nahen Michaelkloster verarzteten Freiwillige erschöpfte und verwundete Protestler, von denen einige um ihr Leben kämpften. Kiew versank geradezu im Chaos.

Die westliche Seite wurde von der Nationalen Musikakademie flankiert. Östlich war ein ausgeschalteter, überdimensionaler Fernsehbildschirm zu erkennen.

Leutnant Petrow befand sich mit seiner Berkut-Einheit auf der Südseite des Unabhängigkeitsplatzes, der hier einen Durchmesser von siebzig Metern hatte. In seiner Mitte stand das berühmte Unabhängigkeitsdenkmal. Eine Frauenstatue aus Gussbronze, teilweise vergoldet, die einen Kalynazweig über ihrem Kopf hielt. Das Symbol der Nation. Die Blumenrabatten, die den Platz ansonsten säumten und dekorierten, waren zertreten oder mit Verletzten gefüllt, die notdürftig von Ärzten versorgt wurden. Auf den drei Springbrunnen, die die legendären Gründer Kiews schmückten, lag grauer, vom Rauch verfärbter Schnee. Von den Granitplatten, die den Majdan in Form eines ukrainischen Stickereimusters pflasterten, war nicht mehr viel übrig. Schon längst waren sie von den Aufständischen zerschlagen und als Wurfgeschosse gegen die Regierungsmilizen benutzt worden. Ebenso wie in den umliegenden Straßen hatten Rentner und Jugendliche Steine aus dem Boden gehackt und als Munition für die Protestler gestapelt. Die Fläche zwischen dem McDonald’s-Restaurant, dem Gewerkschaftshaus und der Unabhängigkeitsstatue war geradezu von brennenden Autoreifen eingezäunt.

Die Unruhen, die seit November letzten Jahres nicht nur die Hauptstadt, sondern inzwischen das ganze Land erfassten, waren bei Weitem gewalttätiger als noch 2004 bei der Orangefarbenen Revolution. Auch jene hatte Leutnant Petrow damals miterlebt. Allerdings ging es dieses Mal nicht nur um einen puren Protest gegen Wahlbetrügereien bei den Präsidentschaftswahlen. Nein, dieses Mal ging es um einen regelrechten Putsch, einen Staatsstreich, um den russlandtreuen Präsidenten Wiktor Janukowytsch zu stürzen.

Auslöser dafür war, dass die Regierung das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union nicht unterzeichnen wollte. Daraufhin begannen die Demonstrationen, bei denen alleine in Kiew über fünfhunderttausend Menschen auf die Straße gingen. Manche Medien sprachen sogar von bis zu einer Million. Um den Ablauf der Proteste zu koordinieren, richteten die Oppositionsparteien Batkiwschtschyna, Vitali Klitschkos UDAR und die rechtsnationale Swoboda eine Zentrale des nationalen Widerstands ein.

Auf dem Majdan wurde eine Zeltstadt aufgebaut und umliegende Gebäude besetzt. Als Demonstranten versuchten, Regierungssitz sowie Administrationsgebäude des Präsidenten mit Baggern, Metallsägen und Pflastersteinen zu stürmen, setzten die Sicherheitskräfte Wasserwerfer, Schlagstöcke, Blendgranaten und Tränengas ein. Anfang Dezember 2013 durchbrachen achthundert Soldaten der Spezialeinheiten Tiger und Leopard die Blockaden, nahmen verschiedene U-Bahn-Stationen ein und begannen mit der Räumung der Protestlager im Regierungsviertel. Unterstützt wurden sie dabei von den Antiterrormilizen Alfa und Omega. Die Berkut gingen ebenfalls zu Gegenangriffen über, bei denen Demonstranten und Journalisten verletzt wurden. Mitte Januar 2014 spitzte sich die Lage immer weiter zu, nachdem die Regierungsgegner versuchten, erneut das Parlament zu stürmen. Das Chaos hielt an. Aktivisten besetzten das Rathaus. Auf beiden Seiten gab es mehrere Hundert Verletzte. Sogar Tote, denn es wurden scharfe Waffen, Katapulte, Molotowcocktails sowie Splittergranaten eingesetzt.

Auch in anderen Städten, wie etwa in Lemberg oder Riwne, kam es zu gewalttätigen Krawallen. Und das, obwohl Präsident Janukowytsch und die parlamentarische Opposition einen Waffenstillstand ausgehandelt hatten. So waren die schweren Ausschreitungen am heutigen Tag ebenfalls außer Kontrolle geraten.

Petrows Berkut-Einheit stand vor dem Oktoberpalast an der Instytutska-Straße in der Nähe des sechzehnstöckigen Hotel Ukrajina. Es thronte auf einem Hang über der Südseite des Majdan. Hier hatten die Regierungsgegner siebenundsechzig Polizisten als Geiseln genommen. Diese sollten nun befreit werden. Und zwar mit allen Mitteln.

Längst schon waren die Aktivisten äußerst gewalttätig, bildeten eigene Selbstverteidigungseinheiten, bei denen es sich überwiegend um gut ausgerüstete, zumeist extrem rechtsnationale Gruppierungen handelte. Wie beispielsweise die fünftausend Milizionäre des Rechten Sektors. Ihr Anführer Dmytro Jarosch verkündete vor zwei Wochen, dass seine Männer zum bewaffneten Kampf bereit seien. Das Gros der friedlichen Demonstranten wurde von den Extremisten instrumentalisiert. Ihr Zorn auf die propagierten Ungerechtigkeiten des Janukowytsch-Regimes war in puren Hass umgeschlagen.

Auch andere radikale Oppositionsorganisationen erkannten die Abmachung zum Gewaltverzicht nicht an, warfen Feuerwerkskörper und hochgefährliche Brandsätze auf die Regierungskräfte. Doch dabei blieb es keineswegs. Die Rechtsextremen unter ihnen scheuten nicht davor zurück, mit scharfen Waffen zu schießen, und lösten damit ein Blutbad aus, weil Polizei und Sicherheitskräfte gleichermaßen antworteten. Bislang gab es siebzig Tote und Hunderte Verletzte. Es schien, als ob die Spirale aus Gewalt und Gegengewalt, aus Chaos, Wut und Hilflosigkeit nicht mehr zu stoppen war. Das ukrainische Volk befand sich inmitten eines Feuersturms.

Leutnant Michail Petrow sah Aktivisten auf der Instytutska Ulica Verwundete von der vordersten Linie in die Lobby des Hotel Ukrajina bringen. Von dieser Seite aus rückten auch bewaffnete Demonstranten nach. Die Berkut-Einheit musste sich beeilen, wenn sie ihre festgehaltenen Kollegen befreien wollte.

Kaum hatte er diesen Gedanken zu Ende gebracht, erteilte der Kommandeur über Funk den Befehl zum Angriff auf den Oktober-Palast. Von dort krachten nun Schüsse auf, deren Detonationen im Lärm untergingen, der allgemein auf den Straßen herrschte.

Mindestens drei Schützen lagen auf den Dächern der Palastgebäude. Der Beamte neben Petrow schrie auf, als ihn eine Kugel am rechten Oberschenkel erwischte. Noch bevor er zu Boden sackte, stützte ihn der Leutnant mit seiner freien Hand ab. Außer ihren schwarzen Helmen mit den Plastikvisieren und dem Brustschutz besaßen sie nur die metallblanken Schutzschilde, die jedoch keine Kugeln abhielten. Genauso wenig konnten sie sich mit ihren Schlagstöcken gegen Heckenschützen wehren.

Mit Entsetzen stellte Petrow fest, dass die Aufständischen weiter mit scharfen Waffen schossen. Der Kommandeur ordnete nun den sofortigen Rückzug an. Der Gegenangriff war gescheitert. Vielleicht ergab sich noch ein besserer Zeitpunkt, um die Kameraden aus dem Oktoberpalast zu befreien.

In geordneter Reihe lief die Einheit auf die andere Straßenseite zum Kinopalast, um sich vor der Metrostation Arsenalnaja zu sammeln. Petrows Blick fiel zufällig auf ein offenes Fenster des nun seitlich von ihm gelegenen Hotel Ukrajina. Es war das Fünfte von links und das Zweite von oben, wie er später im Einsatzbericht notierte. Ein Scharfschütze lauerte mit angelegter Kalaschnikow an der Fensteröffnung, visierte durch das Zielfernrohr seine Opfer an. Er gehörte ebenfalls zu den Aktivisten, das konnte Petrow an seinem grünen Helm erkennen. In diesem Moment feuerte der Sniper auf die Menschenmenge unter sich. Gleich darauf brach ein Journalist auf dem aufgerissenen Kopfsteinpflaster zusammen. Das große weiße Presseschild auf seiner Brust war blutverschmiert.

Aus mindestens einem Dutzend Gebäude, die fest in der Hand der Oppositionskräfte waren, wurden die Menschen mit Kalaschnikows und Jagdgewehren unter Beschuss genommen. Darunter der Kinopalast, die Philharmonie, die Arkada-Bank, das Gewerkschaftshaus, das Kozatski-Hotel und das Musik-Konservatorium. Ebenso das an Wänden und Decken vom Feuer zerfressene Hauptpostamt. Dort hatte im 5. Stock der Rechte Sektor sein Hauptquartier aufgeschlagen und zahllose Waffen deponiert, wie den Sicherheitskräften bekannt war. Vor zwei Tagen hatte die auf Antiterrorkampf spezialisierte Alfa-Einheit, die dem Inlandsgeheimdienst SBU unterstellt war, versucht, die Post zu stürmen. Doch der Angriff schlug fehl, weil die Verteidiger scharfe Munition verwendeten und Teile des Gebäudes in Brand steckten. Über Funk konnte Petrow hören, dass auch aus einigen Häusern der Museumsgasse und der Gorodetskowo-Straße gefeuert wurde.

Die Sniper hatten es jedoch nicht ausschließlich auf die Sonderpolizei abgesehen, sondern schossen gezielt mitten in die Menge der Demonstranten, Unbeteiligten und Helfer. Eine Sanitäterin wurde am Hals getroffen, ein Mann, der auf dem Majdan Essen verteilte, mit Schrotkugeln durchsiebt.

Das kann doch nicht wahr sein! Die Oppositionellen schießen auf ihre eigenen Leute!

Michail Petrow hatte Mühe, seiner Einheit hinterherzukommen, weil er weiter seinen verletzten Kollegen stützte, der neben ihm her humpelte.

Panik brach aus. Frauen und Männer zerrten Verwundete an Schultern, Armen und Beinen hinter Autos, Bäume, Mauern und Plakatwände in Deckung. Alle dachten, dass die Sonderpolizei das Feuer eröffnet hätte, dabei floh diese selbst vor dem Kugelhagel. Und das, obwohl sie noch zwei Tage zuvor große Teile der besetzten Innenstadt zurückerobern konnten. Nun mussten sie so schnell wie möglich aus dem unmittelbaren Schussfeld der Sniper gelangen.

Aus Petrows Funkgerät tönten hektische Befehle. Das Berkut-Kommando zog sich fast panikartig die Instytutska Ulica in Richtung der Präsidialadministration zurück und nicht mehr, wie vorgesehen, zur Metrostation Arsenalnaja. Die Hundertschaften von Demonstranten, die nachrückten, wurden nicht nur zu Opfern der eigenen Scharfschützen, sondern auch der Einheiten, die sich im Regierungsviertel verschanzt hatten und ihren Kollegen Feuerschutz gaben. Männer mit Bauarbeiterhelmen wagten sich später aus ihrer Deckung, legten den Toten verdreckte Jacken auf die Gesichter und trugen sie auf Spanplatten-Tragen weg.

Als die Berkut-Miliz sich hinter den Polizeibarrikaden vor der Präsidialadministration, dem Ministerkabinett und der Nationalbank sammelte, übergab Leutnant Petrow den angeschossenen Kollegen in die Obhut eines Arztes. Von ihm erfuhr er, dass es drei tote und einundzwanzig durch Schussverletzungen verwundete Beamte zu beklagen gab. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass es am Ende des Tages insgesamt siebzehn Tote und fast zweihundert von Kugeln Getroffene sein würden.

Inzwischen erwiderten die Scharfschützen der Polizei von den Regierungsgebäuden das Feuer auf die gegnerischen Heckenschützen. Ebenso auf ihre Spotter, ihre Assistenten. Aber auch auf die Hundertschaften von gewaltbereiten Demonstranten, die überwiegend aus rechtsextremen Milizionären bestanden. Der Einsatzbefehl lautete jedoch, gezielte Schüsse auf die Beine abzugeben. Nicht jeder hielt sich daran.

„Hast du das gesehen?“, fragte Unterleutnant Alexei Grigorjew seinen Freund Michail Petrow, der mit ihm hinter den Barrikaden stand, um sich kurz auszuruhen. „Die Sniper gehören zu den Majdan-Verteidigern. Sie schießen sogar auf ihre eigenen Leute!“ Grigorjew war außer sich.

Petrow nickte traurig, als er an die getroffene Sanitäterin, den Essensverteiler und die vielen anderen Unschuldigen dachte.

„Hundert Tote auf dem Majdan!“, brüllte der Kommandeur ins Funkgerät. Seine Stimme klang belegt. Dieser Tag ging in die Geschichte des Landes als der Tag des Massakers von Kiew ein.

„Ich habe alles mit meiner Kamera gefilmt!“, erklärte Alexei Grigorjew aufgeregt, der dafür zuständig war, den Einsatz seiner Berkut-Einheit zu dokumentieren. „Später wird niemand etwas davon wissen wollen, dass die Aktivisten ihre eigenen Leute abknallen!“

Zu diesem Zeitpunkt konnte der Unterleutnant nicht wissen, welche Tragweite seine Aufnahmen tatsächlich hatten…

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Seit Jahren überziehen die islamistischen al-Shabaab-Milizen Ostafrika mit blutigem Terror. Am Horn von Afrika will der al-Quaida-Ableger einen Gottesstaat errichten. Sein Kampf gilt aber nicht nur der schwachen somalischen Übergangsregierung und den afrikanischen Friedenstruppen, sondern vor allem den westlichen Ungläubigen.

Als Mohammed Abdirahman, einer der Militär-Kommandeure der Terror-Organisation, nur mit Glück einem Drohnenangriff der US-Streitkräfte entkommt, übt die al-Shabaab grausame Vergeltung. Im Ferienparadies Kenia explodiert die Gewalt gegen Ausländer. So verübt der deutsche Dschihadist Andreas Maier alias Ahmed Kalif einen verheerenden Selbstmordanschlag in einem beliebten Ferienhotel an der Diani Beach. Dabei kommen dutzende unschuldige Urlauber ums Leben. Unter ihnen auch der deutsche Hoteldirektor Carsten Heiniger.

Die Amerikaner beauftragen das Global Diplomatic Bureau (GDB) den Milizenführer der al-Shabaab aufzuspüren und zu liquideren. Seit dem letzten Drohnenangriff, bei dem auch unbeteiligte Hirtennomaden getötet wurden, können weder das US-Militär noch die CIA offiziell in Kenia agieren. Weitere Kollateralopfer darf es aus politischen Gründen nicht mehr geben.

So macht sich der beste Agent des GDB, Prinz Silko von Nake, genannt SNAKE, in die Terror-Hölle Kenias auf, um Mohammed Abdirahman ausfindig zu machen. Dabei geht es für ihn nicht nur um einen geheimen Auftrag, sondern auch um persönliche Rache. Denn der bei dem Sprengstoffanschlag ermordete Hoteldirektor Carsten Heiniger war sein bester Freund.

Allerdings erweist sich Snakes Jagd auf den somalischen Milizenführer als wahrer Höllentrip, bei dem ihm sein Gegner immer einen Schritt voraus ist. Der GDB-Agent und seine kenianische Informantin Nahla werden von den Terroristen in eine der gefährlichsten Städte der Welt verschleppt – nach Mogadischu. In einem verlassenen Militärbunker werden sie gefoltert. Snakes Mission scheint gescheitert. Aus dem Jäger ist ein Gejagter geworden, der ums nackte Überleben kämpfen muss. Und das ist erst der Anfang …


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Romanpreis „Dark Star“ für BLITZ-Verleger Jörg Kaegelmann

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Nach seiner Auszeichnung mit dem „Deutschen Fantasy-Preis“ wurde BLITZ-Verlagschef Jörg Kaegelmann nun am 7. November 2015 für seine Verdienste um das Medium „Roman“ und sein Lebenswerk auf der 78. INTERCOMIC-Messe in Köln auch der Romanpreis „Dark Star 2015“ verliehen.

Der „Dark Star“ wird vom HRW-Fanclub in Zusammenarbeit mit dem Verlag Romantruhe und dem Astro-Service www.Sternpate.de vergeben. Die Laudatio hielt SF-Autor Achim Mehnert, im Anschluss daran fand zu Ehren des Preisträgers eine Sterntaufe auf den Namen „Kaegelmann 2015“ statt.

Der Anlass, 20  Jahre hingebungsvolle Tätigkeit im Dienst der deutschen Phantastik, dazu weitestgehend auch noch als Ein-Mann-Unternehmen unter dem Banner des BLITZ-Verlages ( s. a. www.blitz-verlag.de), ist wahrlich aller Ehren wert.  

Im Jahr 1995 gründete Jörg Kaegelmann den BLITZ-Verlag, irgendwo in einem verschlafenen Ort zwischen Siegerland und dem Westerwald. Damals war der gelernte Drucker der deutschen Science Fiction- und Phantastik-Szene schon seit vielen Jahren verbunden. Er war nicht nur begeisterter Leser, sondern druckte bereits seit Anfang der Siebziger Jahre Bücher für die bundesdeutsche Szene. Zum Beispiel Andromeda, Exodus, SF-Nachrichten und vieles mehr. Der Schritt, sich mit einem kleinen Phantastik-Verlag selbständig zu machen, war also schon fast ein zwangsläufiger.

So ging es bei der Verlagsgründung ursprünglich um die Publikation deutschsprachiger Phantastik. Kultserien wie z. B. Raumschiff Promet und Larry Brent wurden nicht nur wieder aufgelegt, sondern zudem mit neuen Geschichten fortgesetzt. Dazu gesellten sich phantastische Reihen wie Necroscope, Lovecrafts Bibliothek des Schreckens, Meisterwerke der dunklen Phantastik, Edgar Allan Poes Phantastische Bibliothek oder Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik.

Längst ist der BLITZ-Verlag jedoch auch in anderen Bereichen zu Hause. Neue Abenteuer von Sherlock Holmes haben ebenso ihre Fans, wie die Leser bedient werden mit Western (Arizona Legenden), Spionage-Thrillern (Snake) und Pater Brown. Nicht zu vergessen vor allem die Kult-Klassiker Der Butler und Die Schwarze Fledermaus. Ganz aktuell sind Karl Mays Kara ben Nemsi, Jules Vernes Kapitän Nemo und Edgar Wallace.

Auch folgt der Verleger den Zeichen der Zeit. Startete der BLITZ-Verlag einst mit Print-Versionen, hat sich das Angebot seit einer Weile ausgeweitet. Hörbücher gehören mittlerweile ebenso zum Standardprogramm wie Hörspiele und eBooks.

Die oben genannten Serien und Reihen bilden aber nur einen Teil des Verlagsprogramms. Es ist viel zu umfangreich, um an dieser Stelle auf sämtliche Publikationen einzugehen.

Wer sich dafür interessiert, sollte einmal auf die Verlagsseite schauen: www.blitz-verlag.de

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BLITZ-Veröffentlichungsliste Herbst/Winter 2015

NACHFOLGEND DIE BLITZ-VERÖFFENTLICHUNGSLISTE FÜR DIE KOMMENDEN MONATE (Achtung! Gilt nur für Abonnenten (Serien-Subskriptionskunden):

HERBST/WINTER 2015

Kai Meyers Exklusive Bibliothek (Hardcover/Schutzumschlag) 3 Der Schattenesser

Die Schwarze Fledermaus 7 Die Spione v. G. W. Jones
Die Schwarze Fledermaus 8 Der Kreuzug v. G. W. Jones
Die Schwarze Fledermaus 9 Der Flammenpfad v. G. W. Jones

Sherlock Holmes (Neue Fälle 13) Sherlock Holmes und das Freimaurerkomplett v. J. J. Preyer
Sherlock Holmes (Neue Fälle 14) Sherlock Holmes im Auftrag der Krone v. G. G. Grandt
Sherlock Holmes (Neue Fälle 15) Sherlock Holmes und die Diamanten der Prinzessin v. E. C. Watson

Raumschiff Promet (Von Stern zu Stern 8) Die Sklavenwelt von H. W. Stein & Oliver Müller
Raumschiff Promet (Von Stern zu Stern 9) Todesdrohung Schwarzer Raumer v. Achim Mehnert
Raumschiff Promet (Von Stern zu Stern 10) Entscheidung: Risiko v. Vanessa Busse

Larry Brent (Classic 85) Die Pestgärten des Dr. Tschang Fu v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 86) Mortus, Monstrum aus dem Jenseits v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 87) Im Todesnetz der Kung Fu Killer v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 88) Im Horrorreich der Nökken v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 89) Die Skelettfratze v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 90) Die sieben Plagen des Dr. Tschang Fu v. Dan Shocker

Schattenchronik (Die mysteriösen Fälle des BKA 1) Die Flußpiraten von Köln v. Andreas Zwengel
Schattenchronik (Die mysteriösen Fälle des BKA 2) Hell-go-Land v. Andreas Zwengel
Schattenchronik (Die mysteriösen Fälle des BKA 3) Die letzte Grenze v. Andreas Zwengel

Karl Mays Kara ben Nemsi (Neue Abenteuer 2) Die Rache des Schut v. Hymer Georgy
Karl Mays Kara ben Nemsi (Neue Abenteuer 3) Der Fluch des Schut v. Hymer Georgy

Stahlwölfe 2 Freimaurer-Skalps v. Wolfgang Schroeder
Stahlwölfe 3 Indian Ghost War v. Lee Quentin

SNAKE 2 Hexenkessel Ukraine v. G. G. Grandt
SNAKE 3 Pulverfass Syrien v. G. G. Grandt

Pater Brown (Neue Fälle 2) Pater Brown und das Lied vom Tod v. J. J. Preyer
Pater Brown (Neue Fälle 3) Pater Brown im Kampf gegen den Moloch v. J. J. Preyer

Phantastische Meisterwerke 3 – Ein Neffe aus venezianischem Glas v. Elinor Wylie

Edgar Wallace (Neue Fälle 1) Der unheimliche Pfeifer von Blending-Castle v. Dietmar Kuegler

Jules Vernes Kapitän Nemo (Neue Abenteuer 1) Tötet Nemo! v. Ed Land

Phantastische Storys 5 BioPunk d v. Andreas Zwengel

Allgemeine Reihe 13 Sten Nord v. Ernst Konstantin

FRÜHJAHR 2016

Raumschiff Promet (Die Abenteuer der Shalyn Shan 4) D. letzte Fahrt der HINDENBURG II v. Andreas Zwengel
Raumschiff Promet (Die Abenteuer der Shalyn Shan 5) Unsterbliche Rache v. Andreas Zwengel
Raumschiff Promet (Die Abenteuer der Shalyn Shan 6) (Arbeitstitel) v. Andreas Zwengel

Larry Brent (Neue Fälle 6) Die Insel v. Curd Cornelius
Larry Brent (Neue Fälle 7) Das Stadtarchiv v. Curd Cornelius
Larry Brent (Neue Fälle 8) (Arbeitstitel) v. Curd Cornelius

Der Butler 4 Der Butler macht den großen Fang v. Curd Cornelius
Der Butler 5 (Arbeitstitel) v. Curd Cornelius
Der Butler 6 (Arbeitstitel) v. Curd Cornelius

 


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„Spectre“ – James Bond in Hochform!

Am 5. November 2015 ist es soweit: Der neue James Bond „Spectre“ läuft dann in den deutschen Kinos an.

Inhalt:

Eine mysteriöse Nachricht aus der Vergangenheit schickt James Bond (DANIEL CRAIG) ohne Befugnis auf eine Mission nach Mexico City und schließlich nach Rom, wo er Lucia Sciarra (MONICA BELLUCCI) trifft. Sie ist die schöne und unantastbare Witwe eines berühmt-berüchtigten Kriminellen.

Bond unterwandert ein geheimes Treffen und deckt die Existenz der zwielichtigen Organisation auf, die man unter dem Namen SPECTRE kennt.

Derweil stellt der neue Chef des Centre for National Security Max Denbigh (ANDREW SCOTT) in London Bonds Tätigkeit in Frage und ebenso die Relevanz des MI6 unter der Führung von M (RALPH FIENNES).

Heimlich bittet Bond Moneypenny (NAOMIE HARRIS) und Q (BEN WISHAW), ihm dabei zu helfen, Madeleine Swann (LEA SEYDOUX) aufzuspüren. Sie ist die Tochter seiner alten Nemesis Mr. White (JESPER CHRISTENSEN) und wahrscheinlich die einzige Person, die im Besitz eines Hinweises ist, mit dem sich das undurchdringbare Netz um SPECTRE entwirren lässt. Als Tochter eines Killers ist sie außerdem dazu in der Lage, Bond wirklich zu verstehen. Etwas, das die meisten anderen Menschen nicht können.

Während Bond immer tiefer in das Herz von SPECTRE vordringt, findet er heraus, dass es eine überraschende Verbindung gibt, zwischen ihm selbst und dem Feind, den er sucht, gespielt von CHRISTOPH WALTZ.

SPECTRE folgt auf SKYFALL, den erfolgreichsten Bond-Film aller Zeiten, der weltweit 1,1 Milliarden Dollar eingespielt hat. Sam Mendes übernahm nach SKYFALL auch die Regie bei SPECTRE. Daniel Craig ist zum vierten Mal in der Rolle von 007 zu sehen. An seiner Seite spielen Ralph Fiennes, Ben Whishaw, Naomie Harris, Rory Kinnear, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Monica Bellucci, David Bautista & Andrew Scott. Produzenten sind Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, nach einem Drehbuch von John Logan und Neal Purvis & Robert Wade.

Quelle und Infos unter:

Quellen und mehr Infos unter:

http://www.spectre-film.de
http://www.facebook.com/JamesBond007De

http://www.007.com/

Hier der Trailer:

Auch wir bei BLITZ haben unseren eigenen “James Bond”. Er heißt Prinz Silko von Nake, abgekürzt: SNAKE.

Snake

Band 1 des Serienerfinders G.G. Grandt ist bereits erschienen:

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http://blitz-verlag.de/index.php?action=buch&id=1810

Band 2 von G.G. Grandt erschient in Kürze und wird SNAKE in den Hexenkessel der Ukraine führen:

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http://blitz-verlag.de/index.php?action=buch&id=1812

Alle Informationen zu SNAKE gibt es auf dem eigenen Blog – hier:

https://snakethriller.wordpress.com/


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Guido (G.G.) Grandt: „Von Gerüchten, Namensverwechslungen und falschen Tatsachenbehauptungen“

In eigener Sache:

Die geneigten Leser meiner Romane und Sachbücher wissen, dass ich nicht nur (Belletristik-)Autor bin, sondern auch Journalist und TV-Produzent.

Hier meine Vita: https://guidograndt.wordpress.com/uber-mich/

Im Zuge meiner zumeist investigativen Recherchen habe ich Sachbücher in vielen Verlagen veröffentlicht, u.a. Droemer Knaur, Pattloch (damals gehörte der Verlag noch zu Weltbild), Patmos, Ueberreuter, Patmos, Falken, Alibri und dem Kopp-Verlag.

Nun gibt es Zeitgenossen, die im Internet falsche Tatsachenbehauptungen aufstellen. Sie schreiben, dass ich NACH WIE VOR für den Kopp-Verlag schreibe, was absolut FALSCH ist.

Um ein für alle mal  klarzustellen:

Ich habe das letzte Buch im Kopp-Verlag 2010, also vor 5 (!) Jahren veröffentlicht.

Viele Leser wissen vielleicht nicht, dass ich einen eineiigen Zwillingsbruder habe. Mein Bruder Michael Grandt schreibt nach wie vor für den Kopp-Verlag. Auch wenn wir gleich aussehen, sind wir doch verschiedene Personen:-)

Also noch einmal: Michael Grandt veröffentlicht beim Kopp-Verlag. Guido Grandt seit vielen Jahren nicht mehr.

Damit hoffe ich, dass alle diesbezüglichen Unklarheiten betr. Namensverwechslungen etc. beseitigt sind.

Und noch das:

Aufgrund meiner journalistischen Arbeit, die sich u.a. auch gegen Rechtsradikalismus wendet, habe ich eine Dokumentation über die letzten Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb produziert, in dem auch jüdische Opfer zu Wort kamen.

Siehe hier.           https://www.youtube.com/watch?v=FaT4Xpe8yjQ&feature=player_embedded

Cover_DVD

Dieser Film ist u.a. von meinem heimischen Landkreis finanziell gefördert worden, in verschiedenen Kinos gelaufen und auch bei der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit anschließender Talkrunde vorgeführt worden.

Die EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um vor allem Zahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter zu leisten. Die Auszahlungsprogramme wurden im Jahr 2007 abgeschlossen. Das Gründungskapital in Höhe von 5,2 Mrd. Euro wurde vom deutschen Staat und von der deutschen Wirtschaft aufgebracht. Davon wurden 358 Mio. Euro als Stiftungskapital für die Fördertätigkeit reserviert. Aus den Erträgen finanziert die Stiftung EVZ ihre dauerhaften Aktivitäten. Heute setzt sich die EVZ für NS-Zwangsarbeiter ein.

Siehe hier: http://www.stiftung-evz.de/index.php?id=763

Auch die „Jüdische Allgemeine“ hat darüber berichtet.

Siehe hier: https://guidograndt.wordpress.com/2013/03/14/die-judische-allgemeine-und-ich-hinter-dem-dorf-die-holle/

Übrigens hat mir zu diesem  Film der GRÜNE-Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, ein Grußwort zukommen lassen, das im Film auch gezeigt wird.

Außerdem habe ich das Buch

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geschrieben, in dem ich den Rechtsextremismus in der Ukraine, finanziert von Deutschland, den USA und der EU anprangere.

Und damit sind wir bei SNAKE 2.

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Gegen den ausufernden Rechtsextremismus in der Ukraine habe ich zudem rund 100 Contents geschrieben.

Siehe hier: https://guidograndt.wordpress.com/category/maidan-faschismus/

Jüngst: https://guidograndt.wordpress.com/2015/09/01/so-verlogen-ist-die-politik-maidan-faschismus-einstmals-vom-westen-unterstuetzte-nazis-wollen-ukrainisches-parlament-stuermen/

Sogar in der russisch/deutschen „Stimme Russlands“ (heute: „Sputnik News“) ist (neben anderen) ein Artikel von mir gegen den Faschismus in der Ukraine erschienen.

Siehe hier: http://de.sputniknews.com/german.ruvr.ru/2014_03_20/Der-Videobeweis-Putin-hat-Recht-In-der-Ukraine-sind-die-Faschisten-mit-an-der-Macht-6994/

In diesem Sinne hoffe ich nun, dass wir alle gemeinsam wieder zu unseren BLITZ-Lieblings-Serien übergehen, um uns weiterhin gut unterhalten zu lassen:-)

Herzliche Grüße

Guido Grandt (G. G. Grandt)

 

„HEXENKESSEL UKRAINE“ – BLITZ-Autor G.G. Grandt auf den Spuren seines neuen SNAKE-Agenten-Thrillers (4)

Snake

BLITZ-Chefredakteur G. G. Grandt ist soeben von seiner Reise aus der Ukraine, genauer Odessa, zurückgekommen. Er hat die Schwarzmeermetropole schon des Öfteren besucht.  Sein neuster SNAKE-Thriller

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spielt in Kiew, in Odessa sowie in der Ostukraine. Es geht um die Hintergründe zu den Maidan-Aufständen, dem Massenbrandmord im Gewerkschaftshaus in Odessa und dem Abschuss von Flug MH17.

G.G. Grandt hat seine jüngsten Eindrücke in Artikeln verarbeitet sowie die Schauplätze seines absolut authentischen Agenten-Thrillers in Fotos festgehalten.

Der 1. Teil der großen SNAKE-Artikel-Reihe zu Band 2 „Hexenkessel Ukraine“, der vorbestellt werden kann, hier:

https://blitzverlag.wordpress.com/2015/08/27/hexenkessel-ukraine-blitz-chefredakteur-g-g-grandt-auf-den-spuren-seines-neuen-snake-agenten-thrillers-1/

Teil 2:

https://blitzverlag.wordpress.com/2015/08/28/hexenkessel-ukraine-blitz-chefredakteur-g-g-grandt-auf-den-spuren-seines-neuen-snake-agenten-thrillers-2/

Teil 3:

https://blitzverlag.wordpress.com/2015/08/31/hexenkessel-ukraine-blitz-autor-g-g-grandt-auf-den-spuren-seines-neuen-snake-agenten-thrillers-3/


Schnellen Schrittes ging Petrow durch das Stadtzentrum der Hafenstadt. Mehrmals blickte er argwöhnisch über die Schulter, suchte nach wiederkehrenden Fußgängern oder Fahrzeugen, konzentrierte sich dabei auf Farben und Formen. Obwohl er nichts Verdächtiges entdecken konnte, fühlte er sich beobachtet. Es war nicht ausgeschlossen, dass ihm bereits ein Überwachungsteam des SBU auf den Fersen war. Er spürte die Geheimdienstkiller mehr, als dass er sie sah. Wie ein Bär, der von einem Rudel Wölfe eingekreist wurde, das sich noch im Wald versteckte, sich aber stetig an ihn heranpirschte. Michail Petrows Instinkte funktionierten genauso gut, wie während seiner aktiven Dienstzeit bei der Sonderpolizei.

Als er die Tchaikovskogo Straße erreichte, tauchte vor ihm das dreieckige Gebäude des Akademischen Nationalen Theaters auf, in dem die Oper und das Ballett untergebracht waren.

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Das Opernhaus war im Wiener Barockstil gestaltet und mit zahlreichen Skulpturen geschmückt. Hier hatten schon Pjotr Tschaikowsky und Sergej Rachmaninow dirigiert, Enrico Caruso gesungen und Anna Pawlowa getanzt. Doch Petrow hatte keinen Blick für die architektonische Schönheit. Er hastete die wenigen Stufen zum Haupteingang hinauf,

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der von verschiedenen Säulen und Figurengruppen flankiert war

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und trat durch die unverschlossene Flügeltür.

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Ein junger Mann, blass und dünn, als hätte er die Schwindsucht, saß hinter der Kasse.

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Fragend blickte er zu ihm auf, denn um diese Zeit gab es weder Vorstellungen noch Besucher. Petrow kannte ihn vom Sehen, nickte kurz und legte einen Hundert-Euro-Schein auf den Kassentisch. Dafür wurde er durch eine Seitentür in den Innenbereich eingelassen.

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Seine Cousine Svetlana räumte offenbar in einem der Säle Flaschen und Gläser von der letzten Aufführung weg.

Petrow ging eines der seitlich gelegenen, prächtig ausgestatteten Treppenhäuser hinauf. Ein vorgelagertes Foyer, wie es für solche Bauwerke üblich war, gab es hier nicht. Alles war dem französischen Rokoko verpflichtet, mit Skulpturen, Bögen, Spiegel und pompöser Stuckatur. Auch der große Saal war luxuriös dekoriert und reich vergoldet. Dabei überwogen die floralen Elemente, die durch edlen Figurenschmuck ergänzt wurden. Die kunstvolle Decke des Saals wurde von Gemälden aus Werken von Shakespeare eingenommen. In ihrer Mitte war ein zweieinhalb Tonnen schwerer Kristallkronleuchter befestigt.

Petrow blieb für einen Moment stehen, weil er sich der Magie dieser Architektur nun doch nicht ganz entziehen konnte. Zuerst warf er einen Blick hinauf zu den Rängen und ließ ihn dann über das Parkett schweifen. Die geschwungenen Sitzreihen mit den akribisch angeordneten Sesseln, schimmerten in dunkelrotem Samt. Als er jedoch zur Hauptbühne hinübersah, erstarrte er. Denn dort lag eine reglose Frauengestalt. Die Bühnenbeleuchtung machte jedes Detail sichtbar. Ihr rotes Haar war wie ein zerrissenes Banner um den schmalen Kopf ausgebreitet. Ihr Gesicht war bleich, mit toten Augen und verzerrtem Mund.

Svetlana!

Im selben Moment, als Petrow das erkannte, ließ er sein Gepäck fallen, das er noch immer in der linken Hand hielt. Aus den Augenwinkeln heraus registrierte er zwei Schatten auf den Rängen. Mit der Rechten griff er zu der PSM-Pistole, die in seinem Gürtel steckte und zog sie heraus …

(Auszug aus SNAKE 2: “Hexenkessel Ukraine”)

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SNAKE-Autor G.G. Grandt vor der Oper in Odessa, in der ein wichtiger Handlungsstrang seines 2. SNAKE-Bandes „Hexenkessel Ukraine“ endet.

Mehr in:

 

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„HEXENKESSEL UKRAINE“ – BLITZ-Autor G.G. Grandt auf den Spuren seines neuen SNAKE-Agenten-Thrillers (3)

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Der 1. Teil der großen SNAKE-Artikel-Reihe zu Band 2 „Hexenkessel Ukraine“, der vorbestellt werden kann, hier:

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Michail Petrow wandte seinen Blick vom Schwarzen Meer ab, kehrte der Potemkin-Treppe den Rücken und ging am Herzog Richelieu-Denkmal vorbei, das auf dem großen halbrunden Platz thronte.

Einst war der Duke vor der Französischen Revolution nach Russland geflohen und 1803 zum Gouverneur von Odessa ernannt worden. Die Statue zeigte ihn mit einer römischen Toga bekleidet; in der linken Hand hielt er eine Schriftrolle.

Vielleicht wird mir aufgrund meiner Enthüllungen auch mal ein Gedenkstein gesetzt, allerdings nicht in diesem Land!, dachte Petrow bitter. Der Edward Snowden der Ukraine …

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Er lachte freudlos in sich hinein, während er der schattigen Kastanienallee des Primorsky Boulevard zustrebte. Dieser verlief auf beiden Seiten des Platzes parallel zur Meereslinie und säumte viele prächtige Gebäude. Er passierte das feine Hotel Londonskaya sowie den zweistöckigen Palace Naryschkin, den Palast der Seeleute.

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SNAKE-Autor G.G. Granddt vor dem Hotel Londonskaya in Odessa.

 Als er das südliche Ende mit dem Puschkin-Denkmal erreichte, das gegenüber dem Sitz der Stadtregierung stand, hielt er inne.

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Aus den Augenwinkeln heraus registrierte er eine Gestalt, die unvermittelt hinter einem der Bäume aufgetaucht war. Blitzschnell fuhr er herum. Seine Rechte lag auf dem Kolben der russischen PSM-Pistole, die verdeckt von der leichten Windjacke, in seinem Gürtel steckte …

(Auszug aus SNAKE 2: “Hexenkessel Ukraine”)

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Sitz der Stadtregierung in Odessa.

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SNAKE-Autor G.G. Grandt mit dem Nationaldichter Alexander Sergejewitsch Puschkin, dem Begründer der modernen russischen Literatur.

Fortsetzung folgt…


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