Archiv der Kategorie: Sherlock Holmes – Neue Fälle

Romanpreis „Dark Star“ für BLITZ-Verleger Jörg Kaegelmann

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Nach seiner Auszeichnung mit dem „Deutschen Fantasy-Preis“ wurde BLITZ-Verlagschef Jörg Kaegelmann nun am 7. November 2015 für seine Verdienste um das Medium „Roman“ und sein Lebenswerk auf der 78. INTERCOMIC-Messe in Köln auch der Romanpreis „Dark Star 2015“ verliehen.

Der „Dark Star“ wird vom HRW-Fanclub in Zusammenarbeit mit dem Verlag Romantruhe und dem Astro-Service www.Sternpate.de vergeben. Die Laudatio hielt SF-Autor Achim Mehnert, im Anschluss daran fand zu Ehren des Preisträgers eine Sterntaufe auf den Namen „Kaegelmann 2015“ statt.

Der Anlass, 20  Jahre hingebungsvolle Tätigkeit im Dienst der deutschen Phantastik, dazu weitestgehend auch noch als Ein-Mann-Unternehmen unter dem Banner des BLITZ-Verlages ( s. a. www.blitz-verlag.de), ist wahrlich aller Ehren wert.  

Im Jahr 1995 gründete Jörg Kaegelmann den BLITZ-Verlag, irgendwo in einem verschlafenen Ort zwischen Siegerland und dem Westerwald. Damals war der gelernte Drucker der deutschen Science Fiction- und Phantastik-Szene schon seit vielen Jahren verbunden. Er war nicht nur begeisterter Leser, sondern druckte bereits seit Anfang der Siebziger Jahre Bücher für die bundesdeutsche Szene. Zum Beispiel Andromeda, Exodus, SF-Nachrichten und vieles mehr. Der Schritt, sich mit einem kleinen Phantastik-Verlag selbständig zu machen, war also schon fast ein zwangsläufiger.

So ging es bei der Verlagsgründung ursprünglich um die Publikation deutschsprachiger Phantastik. Kultserien wie z. B. Raumschiff Promet und Larry Brent wurden nicht nur wieder aufgelegt, sondern zudem mit neuen Geschichten fortgesetzt. Dazu gesellten sich phantastische Reihen wie Necroscope, Lovecrafts Bibliothek des Schreckens, Meisterwerke der dunklen Phantastik, Edgar Allan Poes Phantastische Bibliothek oder Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik.

Längst ist der BLITZ-Verlag jedoch auch in anderen Bereichen zu Hause. Neue Abenteuer von Sherlock Holmes haben ebenso ihre Fans, wie die Leser bedient werden mit Western (Arizona Legenden), Spionage-Thrillern (Snake) und Pater Brown. Nicht zu vergessen vor allem die Kult-Klassiker Der Butler und Die Schwarze Fledermaus. Ganz aktuell sind Karl Mays Kara ben Nemsi, Jules Vernes Kapitän Nemo und Edgar Wallace.

Auch folgt der Verleger den Zeichen der Zeit. Startete der BLITZ-Verlag einst mit Print-Versionen, hat sich das Angebot seit einer Weile ausgeweitet. Hörbücher gehören mittlerweile ebenso zum Standardprogramm wie Hörspiele und eBooks.

Die oben genannten Serien und Reihen bilden aber nur einen Teil des Verlagsprogramms. Es ist viel zu umfangreich, um an dieser Stelle auf sämtliche Publikationen einzugehen.

Wer sich dafür interessiert, sollte einmal auf die Verlagsseite schauen: www.blitz-verlag.de

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BLITZ-Veröffentlichungsliste Herbst/Winter 2015

NACHFOLGEND DIE BLITZ-VERÖFFENTLICHUNGSLISTE FÜR DIE KOMMENDEN MONATE (Achtung! Gilt nur für Abonnenten (Serien-Subskriptionskunden):

HERBST/WINTER 2015

Kai Meyers Exklusive Bibliothek (Hardcover/Schutzumschlag) 3 Der Schattenesser

Die Schwarze Fledermaus 7 Die Spione v. G. W. Jones
Die Schwarze Fledermaus 8 Der Kreuzug v. G. W. Jones
Die Schwarze Fledermaus 9 Der Flammenpfad v. G. W. Jones

Sherlock Holmes (Neue Fälle 13) Sherlock Holmes und das Freimaurerkomplett v. J. J. Preyer
Sherlock Holmes (Neue Fälle 14) Sherlock Holmes im Auftrag der Krone v. G. G. Grandt
Sherlock Holmes (Neue Fälle 15) Sherlock Holmes und die Diamanten der Prinzessin v. E. C. Watson

Raumschiff Promet (Von Stern zu Stern 8) Die Sklavenwelt von H. W. Stein & Oliver Müller
Raumschiff Promet (Von Stern zu Stern 9) Todesdrohung Schwarzer Raumer v. Achim Mehnert
Raumschiff Promet (Von Stern zu Stern 10) Entscheidung: Risiko v. Vanessa Busse

Larry Brent (Classic 85) Die Pestgärten des Dr. Tschang Fu v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 86) Mortus, Monstrum aus dem Jenseits v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 87) Im Todesnetz der Kung Fu Killer v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 88) Im Horrorreich der Nökken v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 89) Die Skelettfratze v. Dan Shocker
Larry Brent (Classic 90) Die sieben Plagen des Dr. Tschang Fu v. Dan Shocker

Schattenchronik (Die mysteriösen Fälle des BKA 1) Die Flußpiraten von Köln v. Andreas Zwengel
Schattenchronik (Die mysteriösen Fälle des BKA 2) Hell-go-Land v. Andreas Zwengel
Schattenchronik (Die mysteriösen Fälle des BKA 3) Die letzte Grenze v. Andreas Zwengel

Karl Mays Kara ben Nemsi (Neue Abenteuer 2) Die Rache des Schut v. Hymer Georgy
Karl Mays Kara ben Nemsi (Neue Abenteuer 3) Der Fluch des Schut v. Hymer Georgy

Stahlwölfe 2 Freimaurer-Skalps v. Wolfgang Schroeder
Stahlwölfe 3 Indian Ghost War v. Lee Quentin

SNAKE 2 Hexenkessel Ukraine v. G. G. Grandt
SNAKE 3 Pulverfass Syrien v. G. G. Grandt

Pater Brown (Neue Fälle 2) Pater Brown und das Lied vom Tod v. J. J. Preyer
Pater Brown (Neue Fälle 3) Pater Brown im Kampf gegen den Moloch v. J. J. Preyer

Phantastische Meisterwerke 3 – Ein Neffe aus venezianischem Glas v. Elinor Wylie

Edgar Wallace (Neue Fälle 1) Der unheimliche Pfeifer von Blending-Castle v. Dietmar Kuegler

Jules Vernes Kapitän Nemo (Neue Abenteuer 1) Tötet Nemo! v. Ed Land

Phantastische Storys 5 BioPunk d v. Andreas Zwengel

Allgemeine Reihe 13 Sten Nord v. Ernst Konstantin

FRÜHJAHR 2016

Raumschiff Promet (Die Abenteuer der Shalyn Shan 4) D. letzte Fahrt der HINDENBURG II v. Andreas Zwengel
Raumschiff Promet (Die Abenteuer der Shalyn Shan 5) Unsterbliche Rache v. Andreas Zwengel
Raumschiff Promet (Die Abenteuer der Shalyn Shan 6) (Arbeitstitel) v. Andreas Zwengel

Larry Brent (Neue Fälle 6) Die Insel v. Curd Cornelius
Larry Brent (Neue Fälle 7) Das Stadtarchiv v. Curd Cornelius
Larry Brent (Neue Fälle 8) (Arbeitstitel) v. Curd Cornelius

Der Butler 4 Der Butler macht den großen Fang v. Curd Cornelius
Der Butler 5 (Arbeitstitel) v. Curd Cornelius
Der Butler 6 (Arbeitstitel) v. Curd Cornelius

 


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LESEPROBE: „Sherlock Holmes und die Diamanten der Prinzessin“

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Der Meisterdetektiv aus der Baker Street muss diesmal gleich drei Fälle hintereinander lösen: ein raffinierter Betrug um ein Diamantengeschenk im Umfeld des englischen Königshauses, ein kunstverständiger Einbrecher und das Geheimnis der Roten Maske. Sherlock Holmes begibt sich mit gewohnter Akribie an die Entschlüsselung dieser höchst merkwürdigen Delikte, die Edgar Charles Watson, ein direkter Nachfahre des einstigen Chronisten, hiermit erstmalig veröffentlicht.

LESEPROBE:

In den zahlreichen Jahren, die ich gemeinsam mit meinem berühmten Freund Sherlock Holmes in der Baker Street lebte, und auch in den späteren Jahren, in denen ich durch meine Heirat nur noch wenig Zeit hatte, ihm bei allen Fällen bereitwillig zur Seite zu stehen, geschahen viele Verbrechen, die ich zwar aufgeschrieben hatte, aber nicht veröffentlichte.

Die Gründe dafür waren sehr vielfältig, und meistens war es Holmes selbst, der mich bat, diese Fälle nicht zu publizieren. Er legte meine Berichte zu seinen Unterlagen, und erst jetzt, nach vielen Jahren, dürfen sie der Öffentlichkeit bekannt werden. Jetzt ist kaum noch zu befürchten, dass eine der geschilderten Persönlichkeiten Anstoß daran nehmen kann, hier ihren Fall der breiten Leserschar vorgelegt zu finden. Längst sind ihre Namen vergangen, die Erinnerung an sie verloschen. So kann ich also endlich, selbst im hohen Alter, diese Berichte veröffentlichen, aus dem Geheimarchiv des Meisterdetektivs Sherlock Holmes.

Dr. Watson

Die Diamanten der Prinzessin

»Bitte, Misses Hudson, bringen Sie für den Tee noch ein weiteres Gedeck.« Sherlock Holmes warf bei diesen Worten einen kurzen Blick auf mich, nickte mir freundlich zu und nahm in seinem Sessel Platz.

»Sie erwarten noch Besuch?«, erkundigte ich mich erstaunt, denn mein Freund hatte bislang kein Wort über einen möglichen Gast geäußert.

»Ja, mein lieber Watson, Mister John Edward Richardson wird uns noch heute aufsuchen.«

Ich sah unserer Haushälterin nachdenklich hinterher, als sie das Zimmer verließ. Holmes saß gelassen in seinem Lieblingssessel, zündete seine unvermeidliche Pfeife an und hüllte sich in dichte Tabakwolken. Ich kannte meinen Freund nun schon lange genug, um seine Eigenarten zu kennen. Er erwartete von mir, dass ich nach dieser Ankündigung in der Lage war, die notwendigen Kombinationen selbst anzustellen. Nichts war ihm verhasster, als umständlich Dinge erklären zu müssen, die nach seiner Meinung jedermann selbst leicht erraten konnte. Ich wollte den berühmten Detektiv nicht enttäuschen.

Richardson? Was hatte ich im Zusammenhang mit diesem Namen gelesen? Plötzlich fiel es mir ein. In der Morgenausgabe stand eine ganz kleine, offenbar völlig unbedeutende Notiz, dass man einen gewissen Burns in Paris verhaftet hatte und nach London bringen wollte. Burns sollte im Auftrag des bekannten Londoner Agenten Richardson Schmuck in Paris kaufen. Mehr war dem Bericht nicht zu entnehmen, und ich wollte mich eben noch einmal der Zeitung widmen, als sich Sherlock Holmes räusperte.

»Handelt es sich bei dieser Angelegenheit nicht um einen vollständig uninteressanten Fall, Holmes?«, erkundigte ich mich, nun doch neugierig geworden.

»Keineswegs, mein lieber Watson«, antwortete Holmes, stopfte umständlich seine Pfeife und ließ sich mit seiner Antwort Zeit. Wieder kamen dichte Qualmwolken aus seinem Mund, die ihn geradezu einhüllten. Nur der jahrelange Umgang mit meinem exzentrischen Freund hatte mich gelehrt, dass in einer solchen Situation geduldiges Abwarten das beste Mittel war, um Einzelheiten zu erfahren. Aber diesmal hatte ich mich getäuscht. Ehe Holmes antwortete, hörten wir unten Mrs Hudsons Stimme, und gleich darauf erklangen Schritte auf der Treppe.

»Gentlemen, dieser Herr wollte unbedingt zu Ihnen«, sagte unsere Haushälterin etwas atemlos, als sie in das Zimmer trat.

Ihr folgte ein großer, breitschultriger Mann, der sofort aufgeregt losplapperte: »Sie müssen mir helfen! Eine Katastrophe! Ein entsetzliches Verbrechen!«

»Wollen Sie sich nicht erst einmal setzen, Mister Richardson?«, fragte Holmes freundlich und bot unserem Besucher einen Platz an.

»Wie? Ja, natürlich … Woher wissen Sie denn … ich meine, Sie kennen mich doch nicht?«

Mein Freund lächelte dem nervösen Geschäftsmann freundlich zu. »Nun, persönlich kennen wir Sie nicht, aber wir haben Sie bereits erwartet.« Dabei deutete er auf die bereitstehende Teetasse, die soeben von Mrs Hudson gefüllt wurde.

Unserem Gast war die Verwirrung deutlich anzusehen. Er zog ein Taschentuch hervor und fuhr sich damit nervös über die Stirn.

»Es geht doch um die Diamanten für das Diadem der Prinzessin Maud of Glingworth?«

Richardson starrte Sherlock Holmes verblüfft an. »Aber wieso … meine Herren … das ist doch völlig geheim …« Wieder fuhr er sich nervös mit dem Tuch über das Gesicht.

Holmes entzündete seine Pfeife erneut. Er warf mir einen vielsagenden Blick zu und fuhr fort: »Die Hochzeit der Prinzessin mit dem indischen Fürsten ist ja nun schon lange genug das Stadtgespräch in London. Fast könnte man glauben, dass die Zeitungen kein anderes Thema mehr kennen.«

Richardson nickte eifrig zu den Worten des Detektivs.

»Nun, also weiter. Sie sind über die Grenzen der Stadt hinaus als Agent mit weitverzweigten Geschäftsbeziehungen bekannt. Bei Hochzeiten hochgestellter Persönlichkeiten bemüht man Sie gern für ausgefallene Geschenke. Es liegt also auf der Hand, dass Sie beauftragt wurden, für ein Diadem, das die Prinzessin zweifellos auf ihrer Hochzeit tragen wird, die Diamanten und Edelsteine zu besorgen. Soweit richtig?«

Wieder nickte der Kaufmann, unfähig, ein Wort zu sagen.

»Sehr schön.« Holmes wirkte ob der Verblüffung des Mannes amüsiert. »Heute berichtete die Morgenausgabe von der Verhaftung eines gewissen George Burns, der für Sie arbeitet. Nun, da erklärte ich gerade meinem Freund, Dr. Watson, dass wir Sie zum Tee erwarten könnten.«

»Und woher … ich meine …« Jetzt wurde wohl auch Richardson bewusst, dass er bislang noch keinen Satz im Zusammenhang gesprochen hatte. Er riss sich zusammen, klappte seinen Mund zu, schluckte und räusperte sich verlegen. Dann trank er einen Schluck Tee. »Fabelhaft, Mister Holmes!«, brachte er schließlich heraus. »Ich habe mich nicht in Ihnen getäuscht. Nur Sie werden die Diamanten wiederbeschaffen können.«

»Ich nehme an, Sie können mir keine weiteren Einzelheiten mitteilen?«

»Nur, was ich bislang von der Polizei gehört habe. Burns sollte für mich tatsächlich in Paris Diamanten und Edelsteine für das Diadem einkaufen. Bei den Juwelieren d’Orliere fand er einige geeignete Stücke, man wurde handelseinig. Aber dann … Dann passierte das Unglück!« Richardson seufzte tief auf und lehnte sich zurück. »George Burns wurde verhaftet. Er soll versucht haben, den gesamten Schmuck gegen unechte Steine einzutauschen. Und zwar nicht nur den, den er für das Diadem ausgesucht hatte. Bei einer Untersuchung aller Edelsteine, die man ihm vorgelegt hatte, stellte sich heraus, dass sie unecht waren. Alle! Ich bin ruiniert, ein furchtbarer Skandal, Mister Holmes!«

»Der Fall interessiert mich, Mister Richardson. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass ein Mann auf so plumpe Weise versucht, eines der ersten Juwelierhäuser in Paris zu betrügen.«

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LESEPROBE: „Sherlock Holmes im Auftrag der Krone“ v. G.G. Grandt

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Ostern 1903. In den Armenvierteln von London werden französische Prostituierte gekreuzigt aufgefunden. In der Kleidung der Leichen entdeckt man mysteriöse Nachrichten. Diese Kreuzigungs-Morde sorgen für internationales Aufsehen und belasten einen anstehenden Staatsbesuch des englischen Königs beim französischen Präsidenten, bei dem sich beide Großmächte einander annähern wollen.
Inspektor Bradstreet von Scotland Yard und die Londoner Polizei tappen im Dunkeln. Zur Klärung der Mordserie wird Sherlock Holmes vom König direkt beauftragt. Nach Entschlüsselung der chiffrierten Botschaften beginnt ein atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel mit den Tätern, das Dr. Watson sogar zeitweise von seinem Freund entzweit.

LESPROBE:

Vorrede von Dr. Watson

Zweifellos muss ich zugeben, dass ich mich in meiner Eigenschaft als Chronist meines Freundes Sherlock Holmes mit der Niederschrift dieses Falles sehr schwergetan habe. Zum einen, weil ich nicht umhinkomme, dem geneigten Leser ein kurzzeitiges Zerwürfnis zwischen mir und meinem Partner einzugestehen, was mir keineswegs leichtfällt. Zum anderen, weil mich der Fall der gekreuzigten Frauen bis heute tief berührt und meine Seele noch immer in einen inneren Aufruhr versetzt, selbst wenn ich inzwischen bestens mit der Mentalität des Verbrechens vertraut bin. Diese Aufzeichnung ist ein erneuter Beweis für den scharfsinnigen Geist meines Freundes und steht daher völlig berechtigt neben den zahlreichen Schilderungen, die ich bislang zu Papier gebracht habe.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben, dass uns dieser Fall alles abverlangt hat, nicht nur im intellektuellen Sinne, sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Dem Himmel sei Dank, dass er mich und Holmes nicht endgültig voneinander trennte. Schon alleine dieser Aspekt ist Motivation genug, um darüber zu berichten.

In der Nacht auf Karfreitag, den 10. April 1903, schlich der Tod durch das Armenviertel des Londoner East End. Er fand sein Opfer in der dreißigjährigen Straßenprostituierten Isabelle LaGarde, die an der Flower Street auf Kunden wartete. Am darauffolgenden Morgen wurde ihre Leiche entdeckt. Die Umstände ihres Todes waren so grausam und ungewöhnlich, dass ich sie nachfolgend detailliert schildern will, denn in der Folge blieb dieser grausige Mord nicht der einzige. Weitere folgten. Ihre Ausmaße uferten in solchen Ungeheuerlichkeiten aus, dass sie nicht nur mich und Holmes beinahe entzweiten, sondern London und Paris auf eine harte Probe stellten und sogar den Frieden in der Welt gefährdeten.

1. Kapitel

Karfreitag, 10. April 1903

Es war ein kalter und bewölkter Morgen. Im Labyrinth der Straßen und Gassen des Londoner East End hingen milchig graue Schleier, die das schwache Morgenlicht wie durch einen gigantischen Wattebausch dämpften. Nicht einmal die Häusergiebel der Elendswohnungen waren zu erkennen. Der Nebel schien sogar den allgegenwärtigen penetranten Geruch, der hier in den Armenvierteln vorherrschte, auf die Erde niederzudrücken, den Gestank aus den schlechten Kohleöfen, den Bergen aus faulendem Unrat, den jämmerlichen Latrinen und den Abwasserrinnen, die im Gegensatz zu den besseren Stadtteilen, in denen es seit einigen Jahren ein unterirdisches Abwassersystem gab, die Kloake direkt in die Themse leiteten.

Wie jeden Tag ging Rebecca Reeves an der schmalen Gasse in der Nähe der neuen Docks vorbei, die im Volksmund Devil’s Mouth genannt wurde. Und das aus gutem Grund: Lange vor den grausamen Morden Jack the Rippers hatte hier der geistesverwirrte Hausierer Jake McNan Kinder hineingelockt, um sich an ihnen zu vergehen. Schließlich war der Schotte von der Polizei gefasst worden, und der Strafgerichtshof verurteilte ihn zu einer lebenslangen Haftstrafe, die er bis zu seinem Tod im Zuchthaus verbrachte. Seitdem lastete ein Fluch auf dieser Seitenstraße, so jedenfalls munkelte man. Davon war auch Rebecca Reeves überzeugt. Sie war eine einfach gestrickte Frau, die, seit sie denken konnte, als Hebamme im Whitechapel Armenhaus arbeitete und aus Furcht noch niemals zuvor das Devil’s Mouth betreten hatte.

An diesem Morgen war sie früher als sonst von einem Botenjungen in eines der Hurenhäuser gerufen worden. Die Entbindung einer Dirne stand unmittelbar bevor. Ein weiteres unschuldiges Wesen würde in den verlorenen Armenvierteln des East End hineingeboren werden und einer ungewissen Zukunft voller Schmutz, Elend und Krankheit entgegensehen. Alle fünf Minuten erblickte in London ein Kind das Licht der Welt, und alle acht Minuten starb ein Mensch. Das wusste sie von Mr Billingham, dem Leiter des Armenhauses.

Rebecca Reeves schickte sich an, eiligst weiterzugehen. Um diese Zeit war sie noch alleine in dieser verkommenen und verrufenen Gegend. Flüchtig nur warf sie einen Blick ins Devil’s Mouth und erstarrte, als sie aus der dunklen Gasse das nackte Grauen wie ein tollwütiger Hund ansprang und ihr für einen Moment den Atem raubte. Sie spürte einen dicken Knoten in ihrem Magen, wagte es kaum, genauer hinzusehen.

An der brüchigen Fassade eines der heruntergekommenen Gebäude lehnte aufrecht ein riesiges verwittertes Holzkreuz. Und daran hing – eine Frau! Das Gesicht der Gekreuzigten wurde von dem verfilzten roten Haar fast gänzlich verdeckt. Nur das linke Auge stierte die Hebamme starr und kalt an wie das eines an Land gezogenen Fisches, verloren in der Ewigkeit des Todes, eingefroren im leidvollen Augenblick des Sterbens. Der bleiche, abgemagerte Körper der Toten war lediglich mit einer schäbigen, verschmutzten Tunika bekleidet. Durch ihre Handgelenke waren rostige Nägel getrieben, die sie am Querbalken des Kreuzes hielten, ein weiterer ragte aus ihren übereinandergelegten Fußgelenken am Längsbalken heraus.

Der schreckliche Anblick schnürte Rebecca Reeves geradewegs die Kehle zu. Die alte Hebamme wankte und musste sich an der Hauswand abstützen, um einer Ohnmacht zu entgehen. Dann entfuhr ihr doch ein gellender Schrei, der so laut und schrill durch das Devil’s Mouth gellte wie das Signalhorn eines Dampfers auf dem schlammigen Wasser der nahen Themse.

*

Ich komme nicht umhin zu gestehen, dass ich an diesem Morgen leicht reizbar war. Vielleicht lag es daran, dass ich die Nacht über trotz geöffnetem Fenster und somit ausreichender Zufuhr von frischer Luft schlecht geschlafen hatte. Schon immer war Mangel an Schlaf betrüblich für mein Gemüt gewesen. Auch der Blick nach draußen konnte mich nicht erquicken. Der Himmel war diesig und grau verhangen. Aus den Wolken fiel dichter Regen, der den Schmutz auf den Gehsteigen der Baker Street in Schlamm verwandelte.

Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich, als ich aus meinem Schlafgemach in unseren gemeinsamen und fröhlich möblierten Wohnraum trat, Sherlock Holmes auf der Couch liegen sah, nur mit seinem Morgenrock bekleidet und geistig völlig abwesend. Seine geweiteten Pupillen fixierten einen unsichtbaren Punkt an einem der breiten Fenster, durch die gedämpftes Morgenlicht hereinfiel. Neben ihm im Samtpolster lag die Spritze, die er sich, seinem Zustand nach zu urteilen, gewiss erst vor Kurzem an seinen Unterarm gesetzt hatte.

Schon zu dieser frühen Stunde frönte er also irgendeinem Narkotikum – ein unmittelbares Zeichen mangelnder intellektueller Beschäftigung und Anzeichen klassischer Symptome einer Depression sowie Trübsinns, wie ich es bei ihm des Öfteren vorgefunden hatte. Für mich als Arzt war sein Rauschmittelkonsum nicht nur ein unnötiges, sondern auch ein selbstzerstörerisches Laster. Doch dahingehend ließ er sich, wie ich aus vergangenen Zeiten wusste, nicht belehren.

„Sind Sie ansprechbar, Holmes?“, fragte ich in die morgendliche Stille des Raumes hinein.

Zuerst erfolgte weder eine irgendwie geartete körperliche Reaktion, noch erhielt ich eine Antwort. Der beratende Detektiv musste seinen Geist erst aus den Sphären zurückholen, in die er sich dank seiner Drogen geflüchtet hatte. So jedenfalls kam es mir vor. Für einen Moment flatterten seine Augenlider wie die Flügel eines Schmetterlings, dann sah er mich unvermittelt an. Das Leuchten in seinen grauen Augen war seltsam gedämpft.

„Sie scheinen Kummer mit Ihrem Bett zu haben, mein lieber Watson“, sagte er sogleich mit überraschend fester Stimme.

„Derweil Sie sich mit dem Übel der rauschhaften Ablenkung begnügen, werden meine Schlafstörungen langsam notorisch.“

„Vielleicht sollten Sie es einmal mit einer Portion Morphium versuchen, um sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig zu entspannen.“ Ein kurzes Lächeln huschte über Holmes’ Lippen.

„Verschonen Sie mich mit diesem ungesunden Laster! Bei Ihnen ist das schon zu einem bedauerlichen Makel geworden, dessen Sie nicht mehr selbst Herr sind!“

„Lassen Sie uns nicht wieder über Sinn oder Unsinn von Morphium und Kokain diskutieren. Das bin ich langsam leid.“

Ich atmete tief durch und wandte mich wortlos ab, um in mein Schlafzimmer zurückzugehen und vielleicht doch noch etwas Ruhe zu finden, da klopfte es an der Tür. Es war erst kurz nach acht Uhr. Wer mochte das um diese Zeit sein?

Holmes ignorierte das Klopfen geflissentlich. Er hatte seine Augen erneut geschlossen, als ginge ihn das Ganze nichts an, und versank in seiner ihm eigenen Welt.

Ich zog den Gürtel meines Morgenrocks fester um die Taille und öffnete. Mrs Hudson, unsere Vermieterin, stand vor mir.

„Entschuldigen Sie die Störung, Doktor Watson, aber es ist bereits Besuch für Mister Holmes angesagt.“

„Besuch? Wer?“

„Die Polizei. Inspektor Bradstreet von Scotland Yard.“

„Um diese Zeit? Nun gut, warten Sie einen Augenblick.“ Ich wandte mich zu Holmes um, der immer noch auf der Couch lag, und fragte ihn: „Fühlen Sie sich in der Lage, einen Gast zu empfangen?“

Der Detektiv öffnete die Augen. „Natürlich, Watson! Natürlich! Sie wissen, dass mir, im Gegensatz zu Ihnen, Schlafmangel nichts ausmacht.“

„Nun gut, bitten Sie den Inspektor herein“, sagte ich daraufhin zu Mrs Hudson, die mit einem Nicken verschwand, um kurz darauf mit dem Polizeibeamten zurückzukommen. Sie war es gewohnt, dass das luftige Wohnzimmer auch als Geschäftsraum genutzt wurde.

Bradstreet war uns kein Unbekannter, hatten wir doch in verschiedenen Fällen bereits mit ihm zu tun gehabt*. Bevor der große, stämmige Mann zu Scotland Yard gewechselt war, war er der Bow Street Polizeiwache beigestellt gewesen. Er hatte seine Arbeit also von der Pike auf gelernt und besaß ausreichend Erfahrung, wie man sie nur in den Straßen vorfand, vor allem in denen der Elendsviertel, denn hier zeigte das Verbrechen jeglicher Abart seine wahre, schmutzige und grausame Fratze. Das hob Bradstreet weit über den Status eines hinter dem Schreibtisch dahinwelkenden Beamten hinaus, der in irgendwelchen Vorschriften und Fahndungstheorien schwelgte, die so ineffektiv und unpraktisch waren wie altes Schuhwerk.

Der Inspektor trug eine Schirmmütze und eine mit Schnüren besetzte Jacke. Er setzte sich neben

* Beispielsweise in: Der Mann mit der entstellten Lippe. Der Daumen des Ingenieurs. Der blaue Karfunkel.

mich auf das Zweiersofa, das normalerweise Holmes für sich als Sitzgelegenheit vereinnahmte. Der Detektiv hatte sich inzwischen von der Couch am Fenster aufgerafft und platzierte sich in den Ohrensessel uns gegenüber. Die Morphiumspritze konnte ich nirgends mehr entdecken.

„Es tut mir leid, meine Herren, dass ich Sie um diese unwirtliche Zeit störe, aber es ist ein Verbrechen geschehen, dessen Aufklärung keinen Aufschub duldet“, begann der Inspektor. „Von oberster Dienststelle wurden sämtliche involvierten Beamten zu einem raschen Ermittlungserfolg angehalten, doch wir stehen vor einem Rätsel. Weil ich der festen Überzeugung bin, dass Sie uns bei der Lösung helfen können, Mister Holmes, suche ich also Sie und Doktor Watson unverzüglich nach meiner Nachtschicht auf. Ich hoffe, ich bereite Ihnen damit keine Unannehmlichkeiten …“

Bradstreet sah tatsächlich völlig übernächtigt aus. Sein Gesicht war blass mit einem Ausdruck tiefster Düsterheit. Unter seinen müden Augen lagen dunkle Ringe, die sich wie bei einem knorrigen Baumstamm in die Haut eingegraben hatten.

„Ganz und gar nicht, Inspektor. Unangenehm ist es für mich, in einen Tag voller Langeweile hineinzuleben“, antwortete Holmes. Es schien nichts mehr von der rauschhaften Benommenheit des kurz zuvor injizierten Morphiums zurückgeblieben zu sein. Im Gegenteil: Er wirkte wach, klar und präzise.

Unvermittelt wechselte er das Thema und fragte unseren Besucher: „Möchten Sie vielleicht ein Frühstück? Eier mit Speck, Toast und Tee? Misses Hudson wird Ihnen gerne etwas zubereiten.“

„Sehr freundlich, Mister Holmes, aber ich habe keinen Hunger. Ehrlich gesagt, ist er mir vergangen.“

„Nun gut … Sie werden uns sicher gleich darüber aufklären, was Ihnen den Appetit verdorben hat. Also, um was für ein Verbrechen handelt es sich, Inspektor?“

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LESEPROBE: „Sherlock Holmes und das Freimaurer-Komplott“ v. J.J. Preyer

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Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes und Dr. Watson erforschen ein geheimnisvolles Kornfeld und stoßen dabei auf die Spur einer gigantischen Verschwörung.
Jack the Ripper, die Freimaurer, die Bundeslade des Alten Testaments, die Schriftstellerin Virginia Woolf und natürlich Professor Moriarty mischen in dem turbulenten Geschehen mit, an dessen Ende das größte Geheimnis Englands gelüftet wird.

LESEPROBE:

Prolog

Wer keine Kinder hat, schreibt Bücher, heißt es.

Möglich. Dieses Buch jedenfalls soll ein Vermächtnis sein, eine Erinnerung an den großen Detektiv Sherlock Holmes, der so etwas wie ein Vater für mich geworden ist, und an Dr. John Watson, den ich wegen seiner gutmütig-herzlichen Art als einen lieben Onkel betrachte.

Es ist Winter, drei Jahre nach dem zweiten großen Krieg. Ich sitze im Fairmount Hotel in Sussex und schaue von jenem Zimmer, das Sherlock Holmes in den letzten Jahrzehnten seines Lebens bewohnte, auf das Meer. Ich habe alles so belassen, wie es war. Nur so konnte ich die Stimmen und die Gemütsverfassung wachrufen, um dieses Buch zu schreiben.

Die früheren Gäste des Hotels und die noch unzerstörte Natur des Sussex von damals wurden für mich in den Stunden des Schreibens wieder lebendig. Und natürlich Sherlock Holmes und Doktor Watson.

Ich habe keinen Versuch gemacht, die Art und Weise, wie John Watson seine Berichte schrieb, nachzuahmen. Dies sind mein Buch, meine Sicht der Dinge, mein Dank an Holmes und Watson.

Kapitel 1

Frühling in Sussex

Mühsam schob Mona ihr schweres Herrenfahrrad mit dem Weidenkorb bergauf und nahm den Weg durch den Devil’s Dyke, in dem ein Weizenfeld ihres Vaters lag. Die Hügel, die das Tal umgaben, schützten es gegen den rauen Wind des Meeres und begünstigten somit den Anbau von Zuchtgetreide.

Der Weizen des heurigen Jahres war schon kräftig gewachsen und leuchtete silbern. Das beunruhigte sie. Noch nie hatte sie ein Feld in dieser ungewöhnlichen Farbe gesehen, doch sie hoffte, das Licht der Abendsonne wäre die Ursache der Verfärbung.

Mona legte das Fahrrad an den Wegesrand und untersuchte eine der Pflanzen. Die Ähre war mit einem pelzigen weißen Belag überzogen, ihre Körner waren verformt. Voll Sorge, das Feld könnte von einer ihr bisher unbekannten Pflanzenkrankheit befallen sein, riss sie einige Ähren von den Halmen, um sie ihrem Vater zu zeigen. Glücklicherweise lag das Tal so, dass eine Übertragung einer Krankheit auf die anderen Felder nicht unmittelbar zu befürchten war. In Gedanken versunken nahm Mona das Rad und schob es weiter den Hügel hinauf, bis sie nach einer halben Stunde die Farm erreichte.

Ihr Vater hatte ein Schaf geschlachtet. Das Tier, das er mit einem Stich in die Halsschlagader getötet hatte, lag auf dem Rücken im Hof. Gerade als Mona um die Ecke bog, öffnete er mit einem einzigen Schnitt den Bauch und fing das Blut in einem Bottich auf, um später die Innereien zu entnehmen.

Mona sah bei den Schlachtungen nie zu, weil ihr die Tiere leid taten. Sie ging ins Haus, brachte auf dem Herd Wasser zum Kochen und bereitete starken, dunklen Tee zu. Auf groben Tellern servierte sie Fleischpastete und als Dessert mit Erdbeermarmelade gefülltes Hefegebäck, Köstlichkeiten, die sie von ihrem Arbeitsplatz, dem Fairmount Hotel, mitgebracht hatte. Mona durfte Speisen, die beim Mittagessen und beim High Tea im Hotel übrig blieben, am Abend mit auf die Farm nehmen. So musste sie nach dem schweren Arbeitstag als Zimmermädchen und Servierhilfe wenigstens nicht mehr für sich und ihren Vater kochen. Aus dem Gemüsegarten, der mit einem Holzzaun gegen das Eindringen der Hühner geschützt war, holte sie noch etwas Salat dazu.

Ihr Vater hatte seine Arbeit unterbrochen, war polternd in die Stube gekommen und hatte die Gummischürze abgelegt. Donald Hatfield war ein kleiner, sehniger Mann um die fünfzig, der wegen seiner noch vollen Haare und der Bartstoppeln düster wirkte. Er gab seiner Tochter einen Kuss auf die Wange und setzte sich zu Tisch. Nach einem kurzen Gebet begannen die beiden ihr Mahl.

„Das Getreide gedeiht hervorragend, obwohl es in letzter Zeit so trocken war“, sagte Donald Hatfield. „Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, könnte es eine gute Ernte geben.“

„Hoffentlich“, meinte Mona. „Das wäre wichtig für uns. Übrigens, ich bin heute, weil es so schön war, durch den Dyke gegangen …“

Überrascht und misstrauisch sah der Vater sie an. Mona spürte, dass etwas nicht stimmte. Er räusperte sich, als ob er etwas sagen wollte, aß dann aber schweigend weiter.

„Das Weizenfeld macht mir Sorgen“, sagte Mona und legte eine der Ähren, die sie abgerissen hatte, auf den Tisch. „Ich glaube, das Getreide ist von einer Krankheit befallen.“8

Donald Hatfield schaute die Körner nicht einmal an und brummte missmutig. „Du kümmerst dich um deine Arbeit im Hotel, ich mich um die Felder. Ich will nicht, dass du dich in meine Belange einmischst.“

Dann erhob er sich vom Tisch, obwohl er kaum etwas gegessen hatte, und verließ den Raum. Das Auswaschen der Schafdärme, die er zur Wursterzeugung benötigte, das weitere Zerlegen des Tierkörpers sowie das Einsalzen und Räuchern beschäftigten ihn bis nach Mitternacht, sodass Mona ihn nicht mehr zu Gesicht bekam.

Obwohl sie wie immer von der Arbeit erschöpft war, konnte sie an diesem Abend lange nicht einschlafen. Zu sehr beschäftigte sie die Frage, was es mit den silbernen Ähren im Devil’s Dyke auf sich hatte und in welchen Schwierigkeiten sich ihr Vater befand. Da fiel ihr ein, dass sich einer der Dauergäste im Fairmount Hotel im Kabinett seines Apartments eine Art Labor eingerichtet hatte, in dem sie nur einmal in der Woche saubermachen durfte – und das nur unter der strengen Aufsicht des Besitzers. Sie beschloss, etwas früher aufzustehen und wieder den Weg durch den Dyke zu nehmen. Mit dem Gedanken, dem großen, älteren Herrn mit dem strengen Blick einige Kornähren zur Untersuchung zu bringen, schlief Mona endlich ein.

Am nächsten Morgen heizte sie den Herd an und deckte den Frühstückstisch. Von ihrem Vater, der um diese Zeit gewöhnlich bei den Hühnern war und Eier holte, war an diesem Tag nichts zu sehen und nichts zu hören. Also aß sie ihr Frühstück allein und räumte nur ihr eigenes Geschirr weg. Aus dem Herd schaufelte sie einige Stücke glühende Holzkohle in das Bügeleisen, mit dem sie noch schnell eine weiße Bluse glättete. Auch den dunklen Rock plättete sie. Sie musste ordentlich aussehen, darauf legte die Hotelbesitzerin großen Wert.

Bergab konnte Mona das Fahrrad laufen lassen. Eine blaue Strickjacke schützte sie gegen den kühlen Fahrtwind, und sie hatte das vom Seewind zerzauste, kornblonde Haar mit einer hellblauen Schleife zu einem Pferdeschwanz gebunden.

Die Morgensonne tauchte die Hügel der Sussex Downs in freundliches Licht, das die Blüten des Weißdorns im hellgrünen Laub leuchten ließ. In die dichten Sträucher flogen emsig Spatzen, Rotkehlchen und Amseln mit Insekten und Würmern in ihren Schnäbeln. Im glitzernden Wasser des Channels lag die Yacht Acacia vor Anker. Mona konnte die Goldlettern auf dem Rumpf des Schoners erkennen. Drei weitere Schiffe bildeten seine Begleitung. Wie oft hatte sich Mona in den letzten beiden Jahren weit weg von diesem kargen Land und der ermüdenden Arbeit auf ein Segelschiff und in ferne Länder gewünscht. Wenn aber die Downs bei gutem Wetter so paradiesisch schön waren wie an ebendiesem Tag, war sie doch froh, zu Hause zu sein.

Die Ähren des silbernen Weizenfeldes im Devil’s Dyke waren von einer Schicht Tau bedeckt. Mona atmete auf, als die in freundlichem Orange gehaltenen Steinmauern des Fairmount Hotels in der Ferne auftauchten. Das stattliche zweistöckige Gebäude aus dem letzten Jahrhundert stand auf der Klippe zum Meer und bot von der verglasten Terrasse aus eine großartige Aussicht auf den Channel.

In der Küche des Hotels wurde sie von Elizabeth Bromham, der Eigentümerin des Hauses, auf eine wärmende Tasse Tee eingeladen. Dann begann mit dem Servieren des Frühstücks Monas Arbeitstag. Ganz nach den Wünschen der Gäste wurden die Gedecke entweder in die verglaste Veranda oder auf die Zimmer gebracht. Mona trug einen makellosen, kurzen schwarzen Rock mit weißer Schürze und eine leuchtend weiße Bluse – die Bekleidung, die dem Personal zur Verfügung gestellt wurde.

Der Dauergast, der sich das Laboratorium eingerichtet hatte, nahm sein Frühstück gewöhnlich in seinem Apartment ein. Mona Hatfield klopfte. Als der hochgewachsene schlanke Herr im seidenen Morgenmantel die Tür öffnete, stellte sie das Tablett mit dem Frühstück auf den kleinen Tisch am Fenster.

„Du hast nicht gut geschlafen, Mona“, meinte der Mann.

„Ja, leider. Aber wie kommen Sie darauf?“

„Die Färbung deiner Haut ist nicht so rosig und gesund wie üblich, und das trotz des sonnigen Wetters.“

„Ich vergesse immer wieder, dass Sie Detektiv sind.“

„Ich war Detektiv, Mona. Das ist Vergangenheit.“

„Aber heute müssen Sie mir bitte helfen, Mister Holmes. Ich mache mir große Sorgen.“ Das Mädchen entnahm einer Schürzentasche das Bündel Ähren, das es in ein weißes Tuch gehüllt hatte. „Eines unserer Felder ist mit diesem silbernen Film überzogen, und mein Vater weigert sich, darüber zu reden.“

Sherlock Holmes betrachtete eine der Kornähren, nahm dann eine Lupe zur Hand und wiegte den Kopf. „Interessant, interessant“, murmelte er nach einer Weile.

„Bitte untersuchen Sie das Getreide in Ihrem Labor. Ich möchte wissen, ob es etwas Gefährliches ist.“

„Und du sagst, dass ein ganzes Getreidefeld so aussieht wie diese Ähren?“

„Ja, Mister Holmes. Das Feld leuchtet wie Silber.“

„Die silbernen Gräser“, sagte der Detektiv nachdenklich.

„Gräser?“, fragte das Mädchen. „Es handelt sich um ein Getreidefeld.“

„Natürlich“, korrigierte er sich. „Es erinnerte mich allerdings an etwas.“

Dann versprach er Mona, seine Untersuchungen bis zum Feierabend des Mädchens am späten Nachmittag abgeschlossen zu haben.

„Guten Appetit!“, wünschte Mona und verließ den Raum.

Sherlock Holmes setzte sich an den Tisch. Er öffnete die Times, die ihm das Mädchen gebracht hatte. Es war, weil das Hotel so weit entfernt von London lag, die Ausgabe des Vortages. Dennoch schätzte es Holmes, beim Frühstück in der Zeitung zu blättern. Die Wettervorhersage vom Vortag stimmte. Es war ein kühler, trockener Morgen, und der Tag sollte sonnig werden.

Seit sich der Detektiv vor zwei Jahren, mit fünfundsechzig, endgültig ins Privatleben zurückgezogen hatte, um fortan dem Trubel der Großstadt fernzubleiben, lebte er zu seiner großen Zufriedenheit in diesem Hotel in Sussex. Die Wohnung in London, in der Baker Street 221b, hatte er zwar behalten, nutzte sie aber nur bei seinen seltenen Besuchen in der Hauptstadt.

Zum ersten Mal in seinem Leben begann er das Landleben und die Natur zu schätzen. Er genoss die wechselnden Wetterlagen und Stimmungen am Meer ebenso wie die Möglichkeit zu ausgedehnten Spaziergängen. Die Ruhe und das gute Essen, dem er reichlich und mit Genuss zusprach, hatten dazu beigetragen, dass sein zuvor stets hagerer Körper an Gewicht zugelegt hatte, was ihn jünger und gesünder aussehen ließ.

Im Fairmount Hotel hatte er seinerzeit gespeist, als er die Ermittlungen im Falle des Vampirs von Sussex abgeschlossen hatte. Eine groteske Geschichte, in der ein eifersüchtiger fünfzehnjähriger Knabe die zweite Frau seines Vaters und deren Baby mit Pfeilgift töten wollte. Die Mutter saugte jedoch dem Kleinkind das Gift aus der Halswunde und wurde des Vampirismus verdächtigt. Ein Fall, den Watson treulich aufgezeichnet hatte.

Auch das Ende seiner Tätigkeit als beratender Detektiv behagte Holmes. Die großen, faszinierenden Fälle schienen nicht mehr zu existieren, und alles, was mit Liebschaften, Täuschung und Ehebruch zu tun hatte, widerte ihn an. Er war froh, nichts mehr damit zu tun zu haben, obwohl er, und das musste er eingestehen, während er ein Stück gebutterten Toast in den Mund schob, fast froh war, dass ihm Mona mit der Bitte, die Kornähren zu untersuchen, endlich einen Vorwand gegeben hatte, seine chemischen Versuche wieder aufzunehmen. Er hatte es sich schön vorgestellt, endlich in Ruhe seinen Forschungen nachgehen zu können, aber Experimente ohne Sinn und Zweck waren auf Dauer langweilig.

Obwohl Holmes am liebsten sofort mit der Untersuchung begonnen hätte, ließ er sich nicht von seiner täglichen Routine abbringen, und die bestand in einem ausgedehnten Spaziergang mit Mr Holding, einem ehemaligen Journalisten der Londoner Times, der mit seiner Frau ebenfalls im Hotel residierte. An schönen Tagen wie diesem, bei nur mäßigem Wind, nahmen sie gewöhnlich den Weg über die Klippen und genossen gemeinsam den Panoramablick auf das Meer. So diskutierten die beiden Männer auch an diesem Morgen interessante Neuigkeiten, während Anthony J. Holding die Reste seines Frühstücks an gierige Möwen verfütterte.

Die Sonne wurde vom Wasser so stark reflektiert, dass Holding seine rechte Hand zum Schutz gegen das Licht heben musste, um die vier Schiffe in der Bucht erkennen zu können.

„Die Yacht“, wusste der weißhaarige Journalist zu berichten, „gehört einem Amerikaner.“

„Mister Ratcliffe aus Boston, einem erfolgreichen Geschäftsmann“, ergänzte Holmes.

„Woher wissen Sie das schon wieder?“ Der Unterton in den Worten des Journalisten ließ erkennen, dass er sich etwas in seiner beruflichen Eitelkeit gekränkt fühlte.

„Er pflegt an manchen Abenden im Hotel zu speisen, wenn er des kulinarischen Einerleis auf dem Schiff überdrüssig ist“, erwiderte der Detektiv. „Und da hatte ich das Vergnügen …“

„Sie müssen mich dem Mann vorstellen“, bat der Journalist.

„Selbstredend, lieber Holding.“

Nach der Wanderung betrat Sherlock Holmes die Terrasse des Hotels, wickelte sich in eine dicke Decke, legte sich in seinen Liegestuhl und genoss den wärmenden Sonnenschein. Als er von seinem Nickerchen erwachte, war es Zeit, ein leichtes Mahl einzunehmen. Mona Hatfield, die servierte, lächelte er aufmunternd zu.

Die Hausgäste hatten Tische am großen Panoramafenster zum Meer. Sherlock Holmes grüßte den Journalisten und seine Frau. Der kahlköpfige Colonel Jack Barkham, der seine eher weiblich anmutenden Bewegungen vergeblich durch einen besonders zackigen Gang und eine bemüht tiefe Stimme auszugleichen versuchte, marschierte auf seinen kleinen Tisch zu.

So wie Holmes und der Colonel lebte auch der Maler Walter Sickert, ein etwa sechzigjähriger Mann mit einem leichten deutschen Akzent, allein im Hotel. Nach dem Tod seiner Frau hatte er sich hierher zurückgezogen und wohnte nun, weil er es sich leisten konnte, im Frühjahr und Sommer im Hotel. Den Herbst und Winter verbrachte er in London, um Ausstellungen zu organisieren. Schließßlich wollte er seine Gemälde verkaufen, die Holmes allerdings zu denken gaben. Die meisten seiner großflächigen, ungemein wirkungsvollen Ölbilder gestaltete – oder, um die eigenen Worte des Malers zu gebrauchen – inszenierte Walter Sickert nach Skizzen. Meist zeichnete er Szenen aus Music Halls und zweideutigen Etablissements. Er schreckte auch nicht davor zurück, nach Zeitungsfotos zu arbeiten, welche die übel zugerichteten Opfer von Jack the Ripper abbildeten. Sickert war deshalb schon von Scotland Yard vernommen worden, hatte aber offenbar zufriedenstellende Erklärungen abgeben können.

Dennoch blieb Sherlock Holmes misstrauisch.

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Wah-poo-eta, den die Amerikaner Big Rump nennen, muss mit seinem Volk kämpfen, um den Untergang der Yavapai-Apachen zu verhindern. Im Spätsommer 1869 befindet sich Big Rump mit einem Jagdtrupp in den Bradshaw Mountains. In diesem unwegsamen Berggebiet fühlen sich die Yavapai geborgen. Doch dann wird der Canyon im Herzen der Apacheria trotzdem zur tödlichen Falle.

Ein großer historischer Roman aus der Zeit der Indianerkriege.
Teil 3 der erfolgreichen Delgado-Saga. 

Achtung!
Der Autor schreibt exklusiv für den BLITZ-Verlag eine Fortsetzung der Delgado-Geschichte.
Mehr Infos erfahren Sie demnächst auf unserer Verlags-Homepage.
 
Zusätzlich wurden oder werden die Abonnenten der Sherlock-Holmes-Reihe bereits in den nächsten Tagen mit folgenden Titeln beliefert:

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Ostern 1903. In den Armenvierteln von London werden französische Prostituierte gekreuzigt aufgefunden. In der Kleidung der Leichen entdeckt man mysteriöse Nachrichten. Diese Kreuzigungs-Morde sorgen für internationales Aufsehen und belasten einen anstehenden Staatsbesuch des englischen Königs beim französischen Präsidenten, bei dem sich beide Großmächte einander annähern wollen.
Inspektor Bradstreet von Scotland Yard und die Londoner Polizei tappen im Dunkeln. Zur Klärung der Mordserie wird Sherlock Holmes vom König direkt beauftragt. Nach Entschlüsselung der chiffrierten Botschaften beginnt ein atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel mit den Tätern, das Dr. Watson sogar zeitweise von seinem Freund entzweit. 

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Der Meisterdetektiv aus der Baker Street muss diesmal gleich drei Fälle hintereinander lösen: ein raffinierter Betrug um ein Diamantengeschenk im Umfeld des englischen Königshauses, ein kunstverständiger Einbrecher und das Geheimnis der Roten Maske. Sherlock Holmes begibt sich mit gewohnter Akribie an die Entschlüsselung dieser höchst merkwürdigen Delikte, die Edgar Charles Watson, ein direkter Nachfahre des einstigen Chronisten, hiermit erstmalig veröffentlicht.


 

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BLITZ-Blog-Sommerpause und neue Buchauslieferung!

Liebe Leser, Freunde und Fans,

der BLITZ-BLOG möchte sich bis zum 26.08.15 in die Sommerpause verabschieden.

Nicht jedoch, ohne vorher noch bekannt zu geben, dass Ende des Monats  folgende Bücher ausgeliefert werden:

Kara Ben Nemsi 1: G.G. Grandt – DIE RÜCKKEHR DES SCHUT

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Arizona Legenden 6: Werner J. Egli – DER PFAD ZUM SONNENAUFGANG

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Sherlock Holmes – Neue Fälle:  J.J. Preyer – SHERLOCK HOLMES UND DAS FREIMAURERKOMPLOTT

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Sherlock Holmes – Neue Fälle: G.G. Grandt – SHERLOCK HOLMES IM AUFTRAG DER KRONE

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In diesem Sinne herzlichen Dank an alle Leser, Freunde und Fans für Eure und Ihre Treue und für das Interesse an unseren exklusiven Publikationen.

Einen erholsamen Restsommer(-Urlaub) wünscht

DER BLITZ-VERLAG

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